Mariahilfer Straße - Opposition ortet "Pfusch"

Wien - Die Rathaus-Opposition in Wien fühlt sich durch den Stadtrechnungshof bestätigt: Beim Umbau der Mariahilfer Straße sei gepfuscht worden, befanden FPÖ und ÖVP am Mittwoch. FPÖ-Parteichef Heinz Christian Strache sprach etwa in einer Aussendung von einer "Husch-Pfusch-Umsetzung".

Er zeigte sich überzeugt, dass "ganz sicher auch" wahltaktische Überlegungen bei der raschen Umgestaltung eine Rolle gespielt hätten. "Spätestens nach der nächsten Landtags- und Gemeinderatswahl werde man sehen, ob sich die Wienerinnen und Wiener weiter für diese Form der Bevormundungspolitik aussprechen werden", so Strache. Die rot-grüne "Stümperregierung" stürze die Stadt immer weiter in ein finanzielles Chaos.

Wiens ÖVP-Obmann Manfred Juraczka höhnte in einer Aussendung über eine "Eil-Ausschreibung" in Sachen Mariahilfer Straße: "Die durch den politischen Druck verursachten Zusatzkosten für nachträgliche Projektänderungen und Projekterweiterungen müssen jetzt die Steuerzahler tragen." Er sprach von einem "Planungschaos" und einem "Polit-Pfusch".

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro