Marcus Prinz von Anhalt wegen Steuerhinterziehung vor Gericht

Augsburg - Wenn er mit seinen Ferraris, Porsches und dem Lamborghini herumgefahren ist, soll das alles nur Werbung in eigener Sache und für seine Firmen gewesen sein. Also hat er sie auch als Firmenwagen von der Steuer abgesetzt: Seit Mittwoch steht Marcus Prinz von Anhalt wegen Steuerhinterziehung vor dem Landgericht Augsburg.

Das Finanzamt und die Staatsanwaltschaft durchleuchteten die Finanzen des Prinzen und wurden fündig: Werden alle Verdachtsfälle von Hinterziehung zusammengerechnet, soll der wieder holte Opernballgast insgesamt über 1,5 Millionen Euro am deutschen Fiskus vorbeigeschwindelt haben. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Nachtclubbesitzer laut Anklage bis zu fünf Jahre Haft.

Der 47-Jährige kam mit Sonnenbrille und glitzerndem Strass-Totenkopf auf dem Sakko ins Gericht. Er bat darum, bei der Auflistung seines Vermögens keine Sportwagen zu vergessen. Ihm sei es wichtig, dass alle seine "Betriebswagen" auch berücksichtigt werden. Marcus Prinz von Anhalt wurde von Frederich von Anhalt adoptiert.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

Newsticker

EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

Newsticker

Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"