Marcus Prinz von Anhalt wegen Steuerhinterziehung vor Gericht

Augsburg - Wenn er mit seinen Ferraris, Porsches und dem Lamborghini herumgefahren ist, soll das alles nur Werbung in eigener Sache und für seine Firmen gewesen sein. Also hat er sie auch als Firmenwagen von der Steuer abgesetzt: Seit Mittwoch steht Marcus Prinz von Anhalt wegen Steuerhinterziehung vor dem Landgericht Augsburg.

Das Finanzamt und die Staatsanwaltschaft durchleuchteten die Finanzen des Prinzen und wurden fündig: Werden alle Verdachtsfälle von Hinterziehung zusammengerechnet, soll der wieder holte Opernballgast insgesamt über 1,5 Millionen Euro am deutschen Fiskus vorbeigeschwindelt haben. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Nachtclubbesitzer laut Anklage bis zu fünf Jahre Haft.

Der 47-Jährige kam mit Sonnenbrille und glitzerndem Strass-Totenkopf auf dem Sakko ins Gericht. Er bat darum, bei der Auflistung seines Vermögens keine Sportwagen zu vergessen. Ihm sei es wichtig, dass alle seine "Betriebswagen" auch berücksichtigt werden. Marcus Prinz von Anhalt wurde von Frederich von Anhalt adoptiert.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte