Marchionne will Produktion von Maserati verdoppeln

Rom/Amsterdam (APA) - Die Autogruppe Fiat Chrysler (FCA) wird bis Ende Juni ihre Nettoverschuldung komplett abbauen. Dies berichtete FCA-Chef Sergio Marchionne bei der Vorstellung des Entwicklungsplans des Konzerns bis 2022 im norditalienischen Balocco. Laut dem Plan sollen bis 2022 100.000 Maserati-Autos hergestellt werden, gegenüber 2018 wäre das eine Verdoppelung.

FCA will außerdem den Verkauf von Alfa Romeo-Modellen von 170.000 im Jahr 2018 auf 400.000 im Jahr 2022 steigern, berichtete der für Maserati und Alfa Romeo verantwortliche Manager Timothy Kuniskis. Geplant ist der Start sieben neuer Modelle.

Fiat Chrysler fokussiert sich auf lukrative SUV-Modelle auf Kosten der traditionellen Limousinen und Fahrzeuge mit Heckklappen. Marchionne will so das Unternehmen auf sein Ausscheiden im April 2019 vorbereiten. Ziel ist es, den Autobauer wegen des Wandels in der Branche in eine bessere Position zu bringen.

Als "mutig und solide" bezeichnete Marchionne den Plan. Um den Abbau der Nettoverschuldung zu feiern, wie er den Investoren versprochen hatte, zeigte sich der FCA-Boss erstmals nach zehn Jahren wieder mit einer Krawatte. "Ich hatte versprochen, dass ich eine Krawatte tragen würde, wenn wir das Ziel der Null-Verschuldung erreichen würden", sagte Marchionne.

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