Manner steigerte Produktion zu Jahresanfang deutlich

Wien (APA) - Der Wiener Traditions-Süßwarenhersteller Manner ist gut ins heurige Jahr gestartet. Der Umsatz erhöhte sich im Jahresvergleich um 7,1 Prozent auf 48,7 Mio. Euro. Die Exportquote erhöhte sich von 58,7 auf 60,5 Prozent. "Insbesondere Slowenien und auch Deutschland haben sich im Betrachtungszeitraum sehr positiv entwickelt", so das Unternehmen am Freitag in einer Aussendung.

Sehr hilfreich bei der Bilanzlegung war die günstige Entwicklung bei den Rohstoffpreisen. "Der Rohstoffanteil, bezogen zur Betriebsleistung, hat sich gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres von 41,7 auf 29,7 Prozent gesenkt", rechnen die Wiener vor.

Der Free-Cash Flow lag bei minus 700.000 Euro. Die Bankschulden wurden gegenüber dem Jahresabschluss 2017 um 1,6 Mio. Euro erhöht. Die Eigenkapitalquote betrug per Ende März 33,8 Prozent. Der Werbeetat erhöhte sich minimal.

Die Personalkosten legten um 0,8 Prozent zu. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl betrug im ersten Quartal des laufenden Jahres 804 Personen, davon waren 372 Arbeiter, 329 Angestellte und 103 Personen Leihpersonal. Damit waren um 31 Mitarbeiter mehr beschäftigt als im 1. Quartal 2017, diese kamen primär von Leiharbeitsfirmen.

Für das Gesamtjahr 2018 wird eine leichte Steigerung bei Absatz und Umsatz in Relation zu 2017 erwartet. Allgemein wird die Marktsituation auch für die kommenden Monate tendenziell freundlich eingeschätzt. Nach dem Start der neuen Manner-Werbekampagne "Rosa macht glücklich" in Österreich, folgt nun die Umsetzung für Deutschland, Slowenien, Tschechien und Ungarn.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte