Manchester United nach schlechter Saison vor Gewinnrückgang

London, 10. Sep (Reuters) - Beim englischen Fußballklub Manchester United schlägt das schlechte Abschneiden der vergangenen Saison auf die Bilanz durch. Der Umsatz werde im laufenden Geschäftsjahr 2014/15 auf 385 bis 395 Millionen Pfund sinken, der Gewinn auf 90 bis 95 Millionen, teilte der börsennotierte Klub am Mittwoch mit.

Das Vorjahr hatte ManU noch mit einem Umsatz von 433 Millionen Pfund und einem Gewinn im Kerngeschäft von 130 Millionen abgeschlossen. Beides waren Bestmarken. Der enttäuschende siebte Platz in der Premier League in der abgelaufenen Spielzeit bedeutete aber, dass Manchester aktuell weder an der lukrativen europäischen Champions League teilnehmen darf noch an der Europa League.

Auf die sportliche Schwäche hat Manchester mit der Verpflichtung des holländischen Trainers Louis van Gaal reagiert. Für neue Spieler wie den Argentinier Angel di Maria und den Kolumbianer Radamel Falcao wurden rund 150 Millionen Pfund ausgegeben. In dieser Saison ist die Mannschaft nach drei Spieltagen in der Liga aber noch ohne Sieg, im heimischen League Cup gab schied ManU nach einem 0:4 beim Drittligisten Milton Keynes aus.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"