Managergehälter: Verfassungsurteil macht Weg für Steuereinnahmen frei

Wien - Das Grüne Licht der Verfassungsrichter die höhere Besteuerung von Managergehältern macht nun auch den Weg für die entsprechenden Steuereinnahmen frei. Wie das Finanzministerium der APA am Mittwoch sagte, waren die diesbezüglichen Zahlungen der Unternehmen bisher blockiert: Wegen des anhängigen Verfahrens hätten die Unternehmen nämlich "Aussetzungsanträge" gestellt.

Das Finanzministerium geht davon aus, dass durch die eingeschränkte Absetzbarkeit von Spitzengagen 60 Mio. Euro jährlich zusätzlich bei der Körperschaftssteuer (das ist die Steuer auf Unternehmensgewinne) hereinkommen. Seit dem Vorjahr können Unternehmen die Bezüge ihrer Arbeitnehmer nur noch bis zu einer Höhe von 500.000 Euro als Betriebsausgabe absetzen. Einkommensteile darüber sind voll zu versteuern (mit 25 Prozent Körperschaftssteuer).