Managergehälter stagnieren seit neun Jahren bei 197.000 Euro brutto

Wien (APA) - "Innovationskraft und besonderer Leistungswille müssen sich für die Führungskräfte wieder mehr lohnen und kann somit ein positives Signal für den Wirtschaftsstandort liefern", meint das Wirtschaftsforum der Führungskräfte. Wobei sie am Donnerstag in einer Aussendung auch festhielten, dass in der Privatwirtschaft der Markt die Gehaltshöhe "nach dem Prinzip Angebot und Nachfrage" regelt.

Und nur ein Bruchteil der Manager käme auf ein Gehalt jenseits der Million Euro im Jahr. "Immer wieder werden in den Medien astronomische Gehälter von Top-Managern veröffentlicht, deren Einkommen zum großen Teil durch Beteiligungen und Gewinnausschüttungen begründet sind. Der Schluss von den Einkommen einiger weniger auf die große Mehrheit der Führungskräfte ist keineswegs zulässig und daher nicht sinnvoll", mahnt das Wirtschaftsforum ein.

Demnach verdienen die österreichischen Manager branchenübergreifend in der ersten Führungsetage durchschnittlich 197.000,00 brutto - inklusive Bonifikation, die Ebenen darunter deutlich weniger. "Die Einkommen der Führungskräfte stagnieren seit neun Jahren in Folge", so das Wirtschaftsforum, das nach Eigenangaben knapp 3.000 Manager vertritt.

Und ein Aspekt werde in der Diskussion um Managergehälter "meist völlig außer Acht gelassen" - nämlich der "permanent steigende Druck", auch durch die zunehmende Internationalisierung.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro