Manager-Abtritt bei Porsche im Zuge des Dieselskandals

Stuttgart/Frankfurt - Der wegen des Dieselskandals beurlaubte Porsche-Entwicklungschef Wolfgang Hatz hat seinen Posten bei dem Sportwagenbauer geräumt. Hatz verlasse das Unternehmen auf eigenen Wunsch, sein Vertrag sei vom Aufsichtsrat deshalb einvernehmlich aufgelöst worden, teilte Porsche am Dienstag mit.

Hatz war nach Bekanntwerden der Manipulation von Diesel-Motoren im September beurlaubt worden, da seine Rolle in der Affäre als ehemaliger Leiter der Motorenentwicklung bei Volkswagen geprüft wurde. Hatz habe an der Aufklärung mitgewirkt. Es gebe keinerlei Hinweise für eine Mitverantwortung, erklärte Porsche weiter.

Porsche-Aufsichtsratschef Wolfgang Porsche lobte, Hatz habe die Modellpalette erfolgreich weiterentwickelt und wesentlichen Anteil an der Entwicklung des rein elektrisch angetriebenen Sportwagens Mission E, der Ende des Jahrzehnts in Serie gehen soll.

Nachfolger von Hatz bei Porsche wird Michael Steiner, der seit fünf Jahren in der Entwicklung von Porsche arbeitet. Vor seinem Wechsel zur Sportwagenschmiede war der 51-Jährige promovierte Maschinenbauer sieben Jahre lang bei Daimler in Stuttgart tätig.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro