MAN-Betriebsrat knüpft Ja zum Börsengang an Jobgarantien

Wolfsburg/München (APA/dpa) - Der Betriebsrat der Volkswagen-Tochter MAN will einem möglichen Börsengang der VW-Lastwagensparte nur zustimmen, wenn die vereinbarten Jobgarantien Bestand haben.

"Wir haben eine langfristige Beschäftigungssicherung vereinbart, die die Arbeitsplätze bis mindestens 2025 sichert", teilte MAN-Gesamtbetriebsratschef Saki Stimoniaris am Mittwoch in München mit. "Über einen Börsengang werden wir überhaupt nur dann mit dem Vorstand sprechen, wenn diese Garantien dann gelten."

Er werde eine mögliche Zustimmung in den entscheidenden Gremien an diese Frage knüpfen, so Stimoniaris. "Bislang gab es dazu aber keine Beratungen in den Aufsichtsratsgremien - und diese entscheiden, nicht der Vorstand." Außerdem müssten Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmerschaft gewahrt bleiben.

VW hat einen Börsengang seiner Lastwagen-Sparte, zu der neben MAN auch Scania gehört, weiter im Blick. "Wir halten uns auf dem Weg zum Global Champion alle Optionen offen", hatte eine Sprecherin der Volkswagen Truck & Bus GmbH vor wenigen Tagen mitgeteilt. Damit reagierte sie auf einen "Handelsblatt"-Bericht, wonach VW noch in diesem Monat damit beginnen will, das Tochterunternehmen in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln, um so eine Grundlage für den Börsengang zu schaffen. Bis es tatsächlich zu einem solchen Schritt komme, müssten noch Vorstand und Aufsichtsrat sowie der Betriebsrat zustimmen, hieß es darin auch.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los