MAN-Betriebsrat knüpft Ja zum Börsengang an Jobgarantien

Wolfsburg/München (APA/dpa) - Der Betriebsrat der Volkswagen-Tochter MAN will einem möglichen Börsengang der VW-Lastwagensparte nur zustimmen, wenn die vereinbarten Jobgarantien Bestand haben.

"Wir haben eine langfristige Beschäftigungssicherung vereinbart, die die Arbeitsplätze bis mindestens 2025 sichert", teilte MAN-Gesamtbetriebsratschef Saki Stimoniaris am Mittwoch in München mit. "Über einen Börsengang werden wir überhaupt nur dann mit dem Vorstand sprechen, wenn diese Garantien dann gelten."

Er werde eine mögliche Zustimmung in den entscheidenden Gremien an diese Frage knüpfen, so Stimoniaris. "Bislang gab es dazu aber keine Beratungen in den Aufsichtsratsgremien - und diese entscheiden, nicht der Vorstand." Außerdem müssten Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmerschaft gewahrt bleiben.

VW hat einen Börsengang seiner Lastwagen-Sparte, zu der neben MAN auch Scania gehört, weiter im Blick. "Wir halten uns auf dem Weg zum Global Champion alle Optionen offen", hatte eine Sprecherin der Volkswagen Truck & Bus GmbH vor wenigen Tagen mitgeteilt. Damit reagierte sie auf einen "Handelsblatt"-Bericht, wonach VW noch in diesem Monat damit beginnen will, das Tochterunternehmen in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln, um so eine Grundlage für den Börsengang zu schaffen. Bis es tatsächlich zu einem solchen Schritt komme, müssten noch Vorstand und Aufsichtsrat sowie der Betriebsrat zustimmen, hieß es darin auch.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker