Malaysische Korruptionsaffäre erfasst Schweizer Tochter von JPMorgan

New York/Zürich (APA/Reuters) - Die Schweizer Tochter der US-Großbank JPMorgan ist in den Sog der Korruptionsaffäre um den malaysischen Staatsfonds 1MDB geraten. Die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma habe diesbezüglich ein Verfahren gegen das Institut geführt und dabei "schwerwiegende Mängel in der Geldwäschereibekämpfung" festgestellt, teilte die Finma am Donnerstag mit. Strafmaßnahmen habe die Behörde jedoch nicht verhängt.

Eine Sprecherin von JPMorgan erklärte, die Untersuchung der Aufseher beziehe sich auf Vorfälle vor einigen Jahren. "Wir haben seitdem unsere internen Trainings verstärkt, Personal aufgebaut und unsere Kontrollen deutlich verbessert."

Bei dem Fonds 1MDB waren Milliardenbeträge verschwunden oder auf ausländische Bankkonten mit unbekannten Eigentümern abgeflossen. Die Ermittlungen halten die Behörden rund um den Globus auf Trab.

Die Schweiz-Tochter von JPMorgan ist nicht die erste Bank in dem Land, die in den Strudel der Affäre verstrickt ist: Die Privatbank BSI musste deshalb ihre Pforten schließen und wurde von der Konkurrentin EFG International übernommen. Die Großbanken UBS und Credit Suisse hatte die Finma gerügt. Insgesamt hatte sie sieben Verfahren zu 1MDB eröffnet; eines davon laufe noch, erklärte die Behörde.

Larnaka (APA/AFP) - Zyperns größte Fluggesellschaft Cobalt Air hat nach nur zwei Jahren überraschend ihren Dienst eingestellt. Alle ab kurz vor Mitternacht geplanten Flüge würden wegen eines "Aussetzens der Tätigkeit auf unbestimmte Zeit" annulliert, teilte die Airline am Mittwochabend auf ihrer Internetseite mit.
 

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Zyperns größte Fluggesellschaft Cobalt Air stellt ihren Dienst ein

Zürich (APA/awp/sda) - Die Schweizer Exportwirtschaft hat zuletzt markant an Schwung verloren. Die Unternehmen haben im dritten Quartal zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren wieder weniger Waren ins Ausland verkauft. Manche Experten sprechen von einer Trendwende.
 

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Schweizer Exporte erstmals seit eineinhalb Jahren rückläufig

Wien (APA) - Die Tageszulassungen in Österreich sind im August sprunghaft angestiegen. Weil mit 1. September 2018 der realitätsnähere WLTP-Standard zur Messung von Abgasen in Kraft getreten ist, zog die Anzahl der für nur einen Tag zugelassenen Pkw gegenüber August 2017 um 220,3 Prozent an, teilte die Statistik Austria am Donnerstag mit.
 

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Neue Abgasnorm ließ Pkw-Tageszulassungen im August massiv anziehen