Malaysia Airlines verabschiedet sich mit Verlust von der Börse

Kuala Lumpur - Das mysteriöse Verschwinden eines Passagierflugzeugs in Asien und der Absturz einer Maschine über dem Kriegsgebiet in der Ukraine drückt Malaysia Airlines immer tiefer in die roten Zahlen. Wegen weiter sinkender Passagierzahlen wies die kriselnde Fluggesellschaft am Freitag den höchsten Quartalsverlust seit Ende 2011 aus.

Netto weitete sich der Fehlbetrag im dritten Quartal auf umgerechnet etwa 137 Mio. Euro von knapp 90 Mio. Euro vor einem Jahr aus. Es war die letzte Bilanzvorlage vor dem Abschied von der Börse am Jahresende. Der malaysische Staatsfonds Khazanah Nasional Bhd, der Mehrheitsaktionär ist, will das Unternehmen abseits der Marktturbulenzen sanieren.

Die Airline geriet massiv in die Schieflage, nachdem im März zunächst eine Boeing 777 unter ungeklärten Umständen auf einem Flug von Kuala Lumpur nach Peking verschwand und dann im Juli eine Maschine desselben Typs über der Ost-Ukraine abstürzte. Das ukrainische Militär und die prorussischen Separatisten werfen sich gegenseitig vor, das Flugzeug abgeschossen zu haben. Doch auch vorher lief es schon nicht rund für Malaysia Airlines, die auch unter der wachsenden Konkurrenz durch Billigflieger leidet. Der Fluggesellschaft will mit einem Schrumpf- und Sparkurs gegensteuern.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte