Magna Steyr soll auch für Toyota ab 2018 Autos bauen

Laut einem Medienbericht hat Magna Steyr in Graz einen weiteren Großauftrag an der Angel. Toyota will den Sportwagen Supra in Graz fertigen lassen. Dabei will Toyota auch mit BMW kooperieren, das seinen Z4-Nachfolger ebenso bei Magna Steyr bauen lässt.

Aurora/Toyota/Graz. Toyota soll laut einem Bericht der "Kleinen Zeitung" (Dienstagsausgabe) künftig auch in Graz bei Magna fertigen lassen: Der Auto-Weltmarktführer teile sich für seinen neuen Sportwagen Supra die Plattform mit dem Z4-Nachfolger von BMW. Letzterer soll ab 2018 in Graz von Band laufen, wenige Monate später soll auch der Toyota folgen. Magna wollte das auf APA-Anfrage weder betätigen noch dementieren.

Bisher konnte Magna Steyr noch keinen Auftrag aus Asien an Land ziehen, doch nun soll es soweit sein: Basis ist das erste Kooperationsmodell von BMW und Toyota. Der Z4-Nachfolger und der Supra sollen sich nicht nur die Plattform sondern auch die Technik über weite Strecken teilen. Nur Design und Motorisierung dürften anders ausfallen. Zusammen sollen pro Jahr zumindest 60.000 Stück in der steirischen Landeshauptstadt gefertigt werden.

BMW hat den Grazern dem Zeitungsbericht zufolge auch einen Folgeauftrag für den auslaufenden Mini erteilt: Dem Vernehmen nach beginnt jetzt der Bau der neuen Fünfer-Limousine, die Anfang 2017 auf den Markt kommen soll. Bis zu 80.000 Stück jährlich werden erwartet.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro