Magna steckt 200 Mio. Dollar in Uber-Konkurrenten Lyft

Wien/Aurora (APA) - Der Autozulieferer Magna setzt weiter auf autonomes Fahren und investiert 200 Mio. Dollar (162 Mio. Euro) in den US-Fahrdienstvermittler Lyft. Die beiden Firmen wollen auch gemeinsam an Projekten schmieden. "Es entwickeln sich rasant neue Landschaften in der Welt der Mobilität und Partnerschaften wie diese bringen uns in eine führende Position", so Swamy Kotagiri, Technikvorstand (CTO) bei Magna.

Im Rahmen des Bündnisses sollen selbstfahrende Systeme finanziert, entwickelt und gefertigt werden, man brauche aber noch grünes Licht von der Regulierungsbehörde, wie Magna in der Nacht auf heute mitteilte. "Gemeinsam mit Magna werden wir die Einführung selbstfahrender Fahrzeuge beschleunigen, indem wir unsere Technologie mit Automobilherstellern auf der ganzen Welt teilen", kommentiert Lyft-CEO Logan Green den Deal.

Der kanadisch-österreichische Konzern will dabei vor allem von den Erfahrungen des Uber-Konkurrenten bei Mitfahrdiensten profitieren. "Zu den autonom fahrenden Fahrzeugen, welche im Lyft-Netzwerk in den kommenden Jahren eingeführt werden, hat Magna darüber hinaus die Möglichkeit, diese Technologien für ein breites Feld von Mobilitätsanwendungen und Konzepten global anzubieten", hieß es.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker