Magna steckt 200 Mio. Dollar in Uber-Konkurrenten Lyft

Wien/Aurora (APA) - Der Autozulieferer Magna setzt weiter auf autonomes Fahren und investiert 200 Mio. Dollar (162 Mio. Euro) in den US-Fahrdienstvermittler Lyft. Die beiden Firmen wollen auch gemeinsam an Projekten schmieden. "Es entwickeln sich rasant neue Landschaften in der Welt der Mobilität und Partnerschaften wie diese bringen uns in eine führende Position", so Swamy Kotagiri, Technikvorstand (CTO) bei Magna.

Im Rahmen des Bündnisses sollen selbstfahrende Systeme finanziert, entwickelt und gefertigt werden, man brauche aber noch grünes Licht von der Regulierungsbehörde, wie Magna in der Nacht auf heute mitteilte. "Gemeinsam mit Magna werden wir die Einführung selbstfahrender Fahrzeuge beschleunigen, indem wir unsere Technologie mit Automobilherstellern auf der ganzen Welt teilen", kommentiert Lyft-CEO Logan Green den Deal.

Der kanadisch-österreichische Konzern will dabei vor allem von den Erfahrungen des Uber-Konkurrenten bei Mitfahrdiensten profitieren. "Zu den autonom fahrenden Fahrzeugen, welche im Lyft-Netzwerk in den kommenden Jahren eingeführt werden, hat Magna darüber hinaus die Möglichkeit, diese Technologien für ein breites Feld von Mobilitätsanwendungen und Konzepten global anzubieten", hieß es.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht