Magna verkauft Sparte Innenausstattung an spanischen Zuleferer

Der kanadische Autozulieferer mit Dependance in Östererich hat für über 500 Millionen Dollar seinen Geschäftsbereich Innausstattung an Antolin verkauft.

Wien/Aurora (Ontario). Magna International hat praktisch sein gesamtes Geschäftsfeld Innenausstattung um 525 Mio. Dollar (496,27 Mio. Euro) an den spanischen Autozulieferer Grupo Antolin verkauft, gab das Unternehmen am Donnerstag in Aurora bekannt. Die Transaktion umfasst 36 Produktionsstätten mit rund 12.000 Mitarbeitern in Europa, Nordamerika und Asien.

Der Gesamtumsatz dieser Werke belief sich im vergangenen Jahr auf 2,4 Mrd. Dollar. Die Transaktion wird voraussichtlich im dritten Quartal 2015 abgeschlossen sein - vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigungen. Die Herstellung von Autositzen verbleibt bei Magna.

Don Walker, CEO von Magna, sieht den Verkauf im Einklang mit der Strategie, das Produktportfolio zu straffen und sich auf bestimmte Fahrzeugbereiche zu konzentrieren.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma