Magna: Produktion in Grazer Werk in neun Monaten verdoppelt

Wien/Graz/Aurora (APA) - Das Geschäft von Magna läuft weiterhin gut. Der kanadische Autozulieferer hat bis Ende September sowohl im dritten Quartal als auch in den neun Monaten des Geschäftsjahres Umsatz und Gewinn gesteigert. Im Werk in Graz, wo der Konzern die einzige Produktion betreibt, in der ganze Fahrzeuge zusammengebaut werden, verdoppelten sich die Erlöse in den ersten neun Monaten fast von 2,3 auf 4,3 Mrd. Dollar.

Die Zahl der bei Magna Steyr gebauten Fahrzeuge hat sich in diesem Zeitraum von 50.600 auf 107.900 mehr als verdoppelt. Auch das Ergebnis (EBIT), das Magna in Graz erzielte, erhöhte sich in den ersten drei Quartalen von 38 auf 44 Mio. Dollar.

Das starke Wachstum führt das Unternehmen neben Währungseffekten auf den Launch des Jaguar E-Pace-Programms, des Jaguar I-Pace-Programms und der BMW 5-Serie zurück, geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht für die ersten drei Quartale 2018 hervor.

In Summe hat der Konzern im dritten Quartal 9,6 Mrd. Dollar (8,36 Mrd. Euro) erlöst, um 9 Prozent mehr als im Zeitraum Juli bis September 2017. Der Nettogewinn stieg in diesem Zeitraum von 512 auf 554 Mio. Dollar.

Der Neunmonats-Umsatz erhöhte sich von 26,9 auf 30,7 Mrd. Dollar (26,73 Mrd. Euro). Der Nettogewinn legte von 1,6 auf 1,8 Mrd. Dollar zu.

Der Autozulieferer beschäftigt weltweit mehr als 173.000 Mitarbeiter.

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der deutsche Energiekonzern Steag will vom Versorger RWE die Mehrheitsbeteiligung an dem gemeinsamen Steinkohlekraftwerk Bergkamen übernehmen. Steag habe eine Option dazu gezogen und die Pläne beim Bundeskartellamt angemeldet, bestätigte der Konzern am Dienstag.
 

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Steag will von RWE Mehrheit an gemeinsamen Kohlekraftwerk übernehmen