Magazin: EU-Kommission will von Banken Staatsanleihen-Absicherung

Die EU-Kommission will einem Magazinbericht zufolge Staatsanleihen in Bank-Bilanzen nicht mehr als risikolos einstufen. Finanzmarkt-Kommissar Jonathan Hill habe einen entsprechenden Vorstoß gegenüber Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem und einigen Europa-Parlamentariern angekündigt, berichtete die "Wirtschaftswoche" am Donnerstag vorab.

Dijsselbloem plädiere für eine solche Initiative noch im ersten Halbjahr. Kommt es zu einer Neuregelung, müssten Banken die Staatsanleihen in ihren Büchern mit Eigenkapital absichern.

Die Euro-Schuldenkrise hat gezeigt, dass auch die bis dahin als sicher geltenden Staatsanleihen nicht ohne Ausfall-Risiko sind. Strengere Eigenkapitalanforderungen sind nach dem Bericht für die deutsche Regierung eine der grundlegenden Bedingungen, um irgendwann einer gemeinsamen europäischen Einlagensicherung zuzustimmen, wie sie die Kommission will.

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann und viele internationale Bankenaufseher fordern seit langem eine geänderte Einstufung von Staatsanleihen. Auch der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble hat dafür schon Sympathie erkennen lassen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro