Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.

"Wenn wir eine gemeinsame Besteuerung in Europa schaffen - ich glaube nicht, dass Google und Facebook da ihr Geschäft in Europa aufgeben würden", sagte Macron. "Der europäische Markt ist zu groß."

Das Vorhaben habe in den vergangenen sechs Monaten große Fortschritte gemacht. "Vor einem Jahr hat niemand daran gedacht, dass es einen vernünftigen Vorschlag zur Digitalsteuer geben könnte", meinte Macron. Jetzt werde konkret darüber gesprochen und die EU-Kommission sei geneigt, in dieser Sache tätig zu werden.

Er kenne die Meinungsverschiedenheiten zu dem Thema genau, sagte Macron. Sie hingen mit den jeweiligen Wirtschaftsmodellen der verschiedenen EU-Staaten zusammen. Der Präsident sprach in diesem Zusammenhang von einem unfairen Wettbewerb. Er kündigte an, weiter mit voller Kraft für eine klare Regelung einzutreten: "Glauben sie mir, ich habe noch genauso viel Energie", sagte Macron.

Ein guter Rahmen, eine solche Besteuerung großer Internet-Konzerne voranzubringen, sei auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Auch auf dieser Ebene wolle sich Frankreich im kommenden Jahr für die Idee engagieren.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen