Macron kündigte für den 12. Dezember Klimakonferenz in Paris an

Paris (APA/AFP) - Frankreich hat für den 12. Dezember eine internationale Klimakonferenz in Paris angekündigt. Der Elysée-Palast erklärte am Dienstag, zu dem Treffen seien rund hundert Länder eingeladen, erwartet würden 2.000 Teilnehmer. Die Konferenz findet zwei Jahre nach dem Weltklimaabkommen von Paris statt. US-Präsident Donald Trump sei "bisher nicht eingeladen", sagte das Büro von Staatschef Emmanuel Macron.

Die Konferenz findet nur gut einen Monat nach der am Montag eröffneten UN-Klimakonferenz in Bonn statt, die noch bis zum 17. November läuft. Dort geht es um die konkrete Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. In der französischen Hauptstadt hatten die Staaten 2015 beschlossen, die Erderwärmung nach Möglichkeit auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.

Bisher haben 197 Staaten das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet, fast 170 von ihnen haben es ratifiziert. Trump hat dagegen den Ausstieg aus dem Vertrag angekündigt, da er die Maßnahmen für nachteilig für die USA hält. Die Vereinigten Staaten sind der zweitgrößte Verursacher des Treibhausgases Kohlendioxid, China ist der größte Verursacher.

Die Inflationsrate in Österreich ist im Juli leicht auf 2,1 Prozent gestiegen, nach 2,0 Prozent im Juni. Hauptpreistreiber waren Treibstoffe, gefolgt von Ausgaben für Wohnen, Wasser, und Energie, teilte die Statistik Austria am Freitag mit. Die Treibstoffpreise waren im Juli um 14,8 Prozent höher als im Vorjahresmonat.
 

Newsticker

Inflation stieg in Österreich im Juli auf 2,1 Prozent

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

Newsticker

Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne