Macri: Armut in Argentinien wird weiter steigen

Buenos Aires (APA) - Argentiniens Präsident Mauricio Macri geht von einer weiteren Verschlechterung der sozialen Lage in Argentinien aus. Nach jüngsten offiziellen Zahlen waren im ersten Halbjahr 2018 27,3 Prozent der argentinischen Bevölkerung arm, 1,6 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2017. "Die Daten von März und September (2019, Anm.) werden weitere Rückschritte zeigen", räumte Macri am Donnerstag ein.

Der rechtskonservative Präsident, der mit dem Wahlversprechen "Pobreza Cero" ("Schluss mit der Armut") angetreten war, macht die "Turbulenzen" der jüngsten Zeit für die Verschlechterung verantwortlich, wie argentinische Medien berichteten. Er verwies auch auf das schwierige Erbe, das ihm seine Vorgängerin Cristina Kirchner hinterlassen habe. Armutsreduktion bleibe allerdings vordringliches Ziel der Regierung.

12,2 Millionen Argentinier gelten als arm, 2,2 Millionen leben in extremer Armut. Die größte Anzahl von Bedürftigen konzentriert sich mit 3,8 Millionen Menschen auf die Hauptstadtregion Gran Buenos Aires. Noch nicht in die Daten eingeflossen sind laut Analysten die Auswirkungen der jüngsten Währungskrise. Hilfsorganisationen befürchten auch negative Konsequenzen durch die Auflagen des Internationalen Währungsfonds (IWF). Im Gegenzug für sein Hilfsprogramm verlangt der IWF starke Kürzungen auf Ausgabenseite.

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