Machtkampf bei Aldi Nord geht weiter

Schleswig (APA) - Der seit Jahren dauernde Machtkampf bei Aldi Nord geht in die nächste Runde. Die von der Familie des verstorbenen Gründersohns Berthold Albrecht kontrollierte Jakobus-Stiftung hat juristische Schritte gegen eine Entscheidung des schleswig-holsteinischen Oberverwaltungsgerichts eingeleitet, die den Einfluss des Familienstamms im Unternehmen einschränken würde, wie eine Sprecherin des Gerichts am Freitag mitteilte.

Zuvor hatte die "Lebensmittel Zeitung" darüber berichtet. Hintergrund des Streits ist die etwas komplizierte Eigentümerstruktur bei Aldi Nord. Das Unternehmen ist im Besitz von drei Stiftungen: der Markus-, der Lukas- und der Jakobus-Stiftung. Große Investitionen und wichtige Entscheidungen können von den Stiftungen nur einstimmig freigegeben werden.

Das Oberverwaltungsgericht hatte im Dezember vergangenen Jahres eine Satzungsänderung in der Jakobus-Stiftung für rechtens erklärt, mit der Berthold Albrecht kurz vor seinem Tod den Einfluss der Familienerben auf die Geschicke des Discounters beschränkt hatte. Das Gericht ließ damals keine Revision gegen die Entscheidung zu. Dagegen wehrt sich jetzt die Familie mit einer Nichtzulassungsbeschwerde. Der Anwalt des Berthold-Albrecht-Erben, Andreas Urban, sagte der Deutschen Presse-Agentur, nach seiner Auffassung weise das Urteil des Oberverwaltungsgerichts "mehrere rechtliche Fehler" auf. Außerdem gebe es Verfahrensfehler.

Das Oberverwaltungsgericht muss sich nun noch einmal mit dem Fall befassen. Hält das OVG Schleswig an seiner Entscheidung fest, wird die Beschwerde dem Bundesverwaltungsgericht zur Entscheidung vorgelegt.

Wien (APA) - Die von der Regierung beschlossenen Auflagen für NGOs bei der Teilnahme an Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) sind laut einem Gutachten des Verfassungsjuristen Daniel Ennöckl von der Universität Wien europarechtswidrig. Die vorgesehene Offenlegung der Mitglieder widerspreche dem europäischen Datenschutzrecht, hieß es in einer Aussendung des Auftraggebers Ökobüro.
 

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UVP - Einschränkung von NGOs laut Gutachten rechtswidrig

München/Ingolstadt (APA/dpa/Reuters) - Trotz des verhängten Bußgelds von 800 Mio. Euro gegen Audi läuft das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft München gegen den Autohersteller weiter. Nach wie vor werde gegen 20 Beschuldigte ermittelt, sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag. Mit der Geldstrafe sei lediglich ein anhängiges Ordnungswidrigkeitsverfahren abgeschlossen worden.
 

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Staatsanwaltschaft: Ermittlungsverfahren gegen Audi läuft weiter

Düsseldorf (APA/dpa) - Noch sind China und Bangladesch die mit Abstand wichtigsten Lieferländer für den Modehandel in Deutschland. Doch die Modeproduktion kehrt vermehrt nach Europa zurück, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung McKinsey, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und des Digital Capability Center Aachen hervorgeht.
 

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Modeproduktion kehrt zunehmend nach Europa zurück