Lyoness: Ermittlungen wegen Betrugs und Pyramidenspiel eingestellt

Die Grazer Lyoness-Gruppe von Hubert Freidl hat einen juristischen Teilsieg errungen. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) müsse ihre Ermittlungen wegen Verdachts auf schweren gewerbsmäßigen Betrug und Pyramidenspiel einstellen. Das habe das Oberlandesgericht (OLG) Wien am 12. April entschieden, teilte Lyoness am Dienstag mit.

Den Beschluss hat Lyoness auf APA-Anfrage nicht herausgegeben. Es handle sich noch um ein "schwebendes Verfahren", sagte eine Sprecherin. Der Vorwurf des Verstoßes gegen das Kapitalmarktgesetz sei nämlich nach wie vor aufrecht.

Bei der WKStA war am Dienstagnachmittag ad hoc keine Bestätigung zu erhalten.

Laut Lyoness ist der Beschluss des OLG Wien rechtskräftig. Zuvor hatte schon das Wiener Straflandesgericht eine Teileinstellung des Verfahrens gegen Lyoness und dessen Gründer Freidl angeordnet. Dagegen haben die Staatsanwälte aber Beschwerde eingelegt und sind nun abermals abgeblitzt.

Lyoness will kommende Woche in Wien eine Pressekonferenz zu dem Thema abhalten. Das Unternehmen macht sein Geschäft mit Einkaufsrabatten und ist laut Eigenangaben in 47 Ländern aktiv. 5,3 Millionen Mitglieder und mehr als 60.000 Partnerunternehmen sind bei Lyoness. Daneben hat Lyoness auch noch eine andere Geschäftsschiene: Früher konnten sich Kunden über sogenannte Business-Pakete oder Werbekampagnen selbst ins System einkaufen. Das Versprechen: Je mehr Leute angeworben werden, desto mehr kann man verdienen. Diese Schiene war Anlass für viele Zivilgerichtsverfahren.

Klagenfurt (APA) - Im Hypo-Prozess zu den Fällen "Hilltop" und "Blok 67" sind am Donnerstag Mitglieder des Aufsichtsrats sowie Zeugen aus Liechtenstein befragt worden. So erzählte ein Liechtensteinischer Anwalt, dass er die "Hilltop" ins Leben gerufen und die Hypo nichts mit dieser Gründung zu tun gehabt habe. Die Aufsichtsratsmitglieder bezeichneten die damaligen Entscheidungen als plausibel.
 

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Hypo-Prozess - "Hilltop" als "Reservegesellschaft" in Liechtenstein

Bad Gastein (APA) - Nach der Übernahme von drei Gebäuden aus der Belle Epoque im Zentrum des Kurortes Bad Gastein durch das Land Salzburg sind nun dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen erfolgt, um die desolaten Häuser vor eindringender Nässe zu schützen. Mit Ausnahme von kleineren Arbeiten seien die Objekte "soweit fit für den kommenden Winter", erklärte am Donnerstag Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP).
 

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Bad Gastein: Drei Belle-Epoque-Häuser wurden "winterfit" saniert

Berlin (APA/Reuters) - Das deutsche Finanzministerium lehnt die Idee der EU-Kommission für eine neue Form von Staatsanleihen-Verbriefungen ab. "European Safe Bonds (ESB) führen in die falsche Richtung und können Finanzrisiken sogar verstärken", heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Beitrag des Ministeriums-Chefökonomen Ludger Schuknecht und des Leiters der Abteilung für Finanzmarktpolitik, Levin Holle.
 

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Deutsches Finanzministerium gegen "Eurobond"-Verbriefungen