Luxusuhrenmarke Ebhard kehrt Baselworld den Rücken

Basel (APA/sda) - Die Bieler Luxusuhrenmarke Eberhard wird nicht mehr am Uhrensalon Baselworld teilnehmen. Zum einen hat der Salon aus Sicht des Managements etwas an Gewicht verloren, zum anderen passe der Messeauftritt nicht mehr zur Strategie. Zudem seien die Kosten höher geworden.

Ein Auftritt an der Baselworld habe etwa eine Million Franken (rund 873.000 Euro) gekostet. Nun wäre durch eine neue Regelung der Betrag noch etwas höher geworden. "Wir haben keine Lösung gefunden", sagte der Markenchef Mario Peserico im Interview mit der Westschweizer Zeitung "L'Agefi" vom Mittwoch.

Baselworld ist laut dem Manager nicht mehr ganz so repräsentativ für die Branche wie früher. Auch andere Aussteller hätten sich von Baselworld zurückgezogen.

Dass Eberhard nach 65 Jahren zum ersten Mal nicht mehr an der Messe teilnimmt, hätte aber auch mit einer Änderung der eigenen Strategie zu tun. Die Marke werde sich gezielter auf den Endkunden konzentrieren und den Handel direkt ansprechen. Aus dem gleichen Grund hatte sich auch die jurassische Uhrenmarke Louis Erard von Baselworld zurückgezogen. Auch die französische Luxusmarke Hermes sowie die US-Marke Fossil wollen nicht mehr an der Baselworld ausstellen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro