Luxusuhrenmarke Ebhard kehrt Baselworld den Rücken

Basel (APA/sda) - Die Bieler Luxusuhrenmarke Eberhard wird nicht mehr am Uhrensalon Baselworld teilnehmen. Zum einen hat der Salon aus Sicht des Managements etwas an Gewicht verloren, zum anderen passe der Messeauftritt nicht mehr zur Strategie. Zudem seien die Kosten höher geworden.

Ein Auftritt an der Baselworld habe etwa eine Million Franken (rund 873.000 Euro) gekostet. Nun wäre durch eine neue Regelung der Betrag noch etwas höher geworden. "Wir haben keine Lösung gefunden", sagte der Markenchef Mario Peserico im Interview mit der Westschweizer Zeitung "L'Agefi" vom Mittwoch.

Baselworld ist laut dem Manager nicht mehr ganz so repräsentativ für die Branche wie früher. Auch andere Aussteller hätten sich von Baselworld zurückgezogen.

Dass Eberhard nach 65 Jahren zum ersten Mal nicht mehr an der Messe teilnimmt, hätte aber auch mit einer Änderung der eigenen Strategie zu tun. Die Marke werde sich gezielter auf den Endkunden konzentrieren und den Handel direkt ansprechen. Aus dem gleichen Grund hatte sich auch die jurassische Uhrenmarke Louis Erard von Baselworld zurückgezogen. Auch die französische Luxusmarke Hermes sowie die US-Marke Fossil wollen nicht mehr an der Baselworld ausstellen.

Ingolstadt (APA/dpa/AFP) - Im Zuge der Abgasaffäre startet Autobauer Audi ab Mittwoch den ersten von insgesamt acht Rückrufen für Modelle mit V-TDI-Motoren in Deutschland. Das teilte die VW-Tochter am Montag in Ingolstadt mit. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe die dafür nötige Freigabe erteilt.
 

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Audi startet Rückruf von Diesel-Autos in Deutschland

Hamburg/Wolfsburg (APA/Reuters) - Volkswagen will beim Umstieg auf die Elektromobilität seine herausgehobene Position in der Autoindustrie behalten. "Wir werden günstiger sein als Tesla und wir haben dann die großen Skaleneffekte", sagte Konzernchef Herbert Diess der Branchenzeitung "Automotive News". Die Plattform sei "bereits für 50 Millionen Elektroautos gebucht, und wir haben Batterien für 50 Millionen Elektroautos beschafft".
 

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Volkswagen-Chef spricht von 50 Millionen Elektroautos

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