Luxusgüterkonzern Richemont baut Chefetage um

Beim Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont gibt es Veränderungen auf der Chefetage. Der frühere Cartier-Chef Bernard Fornas tritt Ende des Monats von seinem Amt als Co-Chef zurück.

Fornas werde als Folge davon auch seine Ämter im Senior Executive Committee und im Group Management Committee niederlegen, er bleibe aber als Non-Executive Director im Verwaltungsrat der Gruppe, heißt es in der Mitteilung vom Freitag. Fornas werde sich bei der kommenden Generalversammlung vom 14. September der Wiederwahl stellen.
Bernard Fornas wirkte zusammen mit Richard Lepeu seit April 2013 als Co-Chef und ist im September 2013 auch in den Verwaltungsrat gewählt worden. Zuvor arbeitete er seit 1994 für den zur Gruppe gehörenden Schmuck- und Uhrenhersteller Cartier. Damit bleibt Richard Lepeu nun alleiniger Chef der Richemont-Gruppe.
Im November 2015 hatte bei Cartier Cyrille Vigneron von Stanislas de Quercize die operative Leitung übernommen. Vigneron werde nun ab Anfang April auch im Senior Executive Committee aufgenommen und soll im September in den Verwaltungsrat gewählt werden. Dem Group Management Committee gehört er in seiner Rolle als Cartier-Chef bereits an.
Auf der kommenden Generalversammlung kommt es noch zu weiteren Veränderungen. Wie Richemont ebenfalls am Freitag mitteilte, wird sich Alain Dominique Perrin nicht mehr zur Wiederwahl stellen. Der gebürtige Franzose gehört dem Verwaltungsrat seit 2003 an. Neu in das Gremium soll hingegen Jeff Moss gewählt werden. Er ist ein Internetsicherheitsexperte und arbeitet aktuell für die US-Behörde Homeland Security Advisory Council.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

Newsticker

Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

Newsticker

EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

Newsticker

Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch