"Luxleaks" - Umstrittene Steuerschlupflöcher für Konzerne

Luxemburg - Bei den "Luxleaks"-Enthüllungen von 2012 und 2014 geht es um zweifelhafte Steuerabsprachen mit 340 Unternehmen in Luxemburg. Bei diesen "Tax Rulings" informieren Behörden Firmen im Voraus über die zu erwartende Steuerlast. Dadurch wurden Gewinne innerhalb der gleichen Gruppe von einem Unternehmen zum anderen verlagert.

Im Ergebnis zahlten die Konzerne statt des Regelsteuersatzes von 29 Prozent fast gar keine Steuern auf erzielte Gewinne. Luxemburg lockte mehrere Unternehmen mit entsprechenden Steuerzusagen ins Land.

Nach der Veröffentlichung der "Luxleaks"-Dokumente verstärkte die EU ihre Bemühungen um ein Ende des Steuerwettbewerbs zwischen den EU-Regierungen. Die EU-Finanzminister verständigten sich 2015 in Luxemburg auf ein neues Gesetz, das einen Austausch sogenannter Steuer-Vorbescheide für Unternehmen ermöglicht. EU-Kommissar Pierre Moscovici will laut eines Gesetzesentwurfs zudem vorschlagen, die steuerliche Absetzbarkeit von Zinszahlungen innerhalb einer Unternehmensgruppe zu begrenzen.

Brüssel (APA) - Die EU-Kommission hält ungeachtet der Neuwahl-Spekulationen in Großbritannien an einer Brexit-Verhandlungslösung fest. Eine EU-Kommissionssprecherin sagte am Montag in Brüssel, man bleibe einem Deal mit Großbritannien verpflichtet. Die Verhandlungen würden weitergehen. Diese sollten auch eine Vereinbarung zu den Bürgerrechten bringen.
 

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Brexit - EU-Kommission hält an Verhandlungslösung mit London fest

Wien (APA) - Die meisten Schülerinnen und Schüler bekommen Taschengeld, aber oft zu viel oder zu wenig gemessen an den Empfehlungen. Mit zunehmendem Alter sparen Kinder bzw. Jugendliche immer seltener, und viele borgen sich Geld aus, das nicht jedes Mal zurückgezahlt wird. Das sind Erkenntnisse aus einer Erhebung der Universität Wien, die bei einer Pressekonferenz mit der Münze Österreich vorgestellt wurde.
 

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Taschengeld: Höhe entspricht oft nicht den Empfehlungen

Santander/Wien (APA) - Die Österreich-Tochter der spanischen Santander Bank, die Santander Consumer Bank, hat im ersten Halbjahr ihr Geschäftsvolumen um rund zehn Prozent erhöht. Das Kreditvolumen legte im Jahresabstand um 9,3 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro zu, die Einlagen um 9,8 Prozent auf 1,355 Mrd. Euro und die Zahl der Kundenverträge um 10,2 Prozent auf 490.310, teilte die Bank am Montag mit.
 

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Santander Bank in Österreich um zehn Prozent gewachsen