"Luxleaks" - Umstrittene Steuerschlupflöcher für Konzerne

Luxemburg - Bei den "Luxleaks"-Enthüllungen von 2012 und 2014 geht es um zweifelhafte Steuerabsprachen mit 340 Unternehmen in Luxemburg. Bei diesen "Tax Rulings" informieren Behörden Firmen im Voraus über die zu erwartende Steuerlast. Dadurch wurden Gewinne innerhalb der gleichen Gruppe von einem Unternehmen zum anderen verlagert.

Im Ergebnis zahlten die Konzerne statt des Regelsteuersatzes von 29 Prozent fast gar keine Steuern auf erzielte Gewinne. Luxemburg lockte mehrere Unternehmen mit entsprechenden Steuerzusagen ins Land.

Nach der Veröffentlichung der "Luxleaks"-Dokumente verstärkte die EU ihre Bemühungen um ein Ende des Steuerwettbewerbs zwischen den EU-Regierungen. Die EU-Finanzminister verständigten sich 2015 in Luxemburg auf ein neues Gesetz, das einen Austausch sogenannter Steuer-Vorbescheide für Unternehmen ermöglicht. EU-Kommissar Pierre Moscovici will laut eines Gesetzesentwurfs zudem vorschlagen, die steuerliche Absetzbarkeit von Zinszahlungen innerhalb einer Unternehmensgruppe zu begrenzen.

Linz (APA) - Die Österreicher überraschen zu Weihnachten im Durchschnitt sechs Personen mit Geschenken. 43 Prozent bereiten die Weihnachtseinkäufe Spaß, 27 Prozent empfinden sie eher als Belastung, der Rest ist unentschieden. Frauen und jüngeren Personen macht das Christmas-Shopping im Vergleich zu Männern und älteren Personen eher Freude. Das ergab eine Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS.
 

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Österreicher beschenken im Durchschnitt zu Weihnachten sechs Personen

Pfullendorf (APA/dpa) - Der insolvente deutsche Küchenbauer Alno stellt den Betrieb endgültig ein. Auch der letzte potenzielle Investor habe am Ende kein Kaufangebot abgegeben, teilte das Unternehmen am Freitag in Pfullendorf mit. Damit sei der Verkaufsprozess ohne Ergebnis beendet. Das verbleibende Vermögen werde, so weit möglich, in den kommenden Monaten verkauft.
 

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Endgültiges Aus für insolventen Küchenbauer Alno

Addis Abeba (APA/dpa) - Eine Raupenplage macht Experten zufolge fast allen Mais anbauenden Ländern in Afrika zu schaffen. Inzwischen sei der Herbst-Heerwurm (Spodoptera frugiperda) in 38 Ländern auf dem Kontinent zu finden, sagte Jean-Baptiste Bahama von der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) in Addis Abeba.
 

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Raupen drohen in Afrika enorme Mengen Mais zu vernichten