"Luxleaks" - Umstrittene Steuerschlupflöcher für Konzerne

Luxemburg - Bei den "Luxleaks"-Enthüllungen von 2012 und 2014 geht es um zweifelhafte Steuerabsprachen mit 340 Unternehmen in Luxemburg. Bei diesen "Tax Rulings" informieren Behörden Firmen im Voraus über die zu erwartende Steuerlast. Dadurch wurden Gewinne innerhalb der gleichen Gruppe von einem Unternehmen zum anderen verlagert.

Im Ergebnis zahlten die Konzerne statt des Regelsteuersatzes von 29 Prozent fast gar keine Steuern auf erzielte Gewinne. Luxemburg lockte mehrere Unternehmen mit entsprechenden Steuerzusagen ins Land.

Nach der Veröffentlichung der "Luxleaks"-Dokumente verstärkte die EU ihre Bemühungen um ein Ende des Steuerwettbewerbs zwischen den EU-Regierungen. Die EU-Finanzminister verständigten sich 2015 in Luxemburg auf ein neues Gesetz, das einen Austausch sogenannter Steuer-Vorbescheide für Unternehmen ermöglicht. EU-Kommissar Pierre Moscovici will laut eines Gesetzesentwurfs zudem vorschlagen, die steuerliche Absetzbarkeit von Zinszahlungen innerhalb einer Unternehmensgruppe zu begrenzen.

Stuttgart/Frankfurt (APA/Reuters) - Daimler kommt mit den Vorbereitungen einer Serienproduktion des 2016 vorgestellten schweren Elektrolasters voran. Zehn Kunden sollen heuer zehn Exemplare des für städtischen Lieferverkehr gedachten Fahrzeugs "eActros" erproben, kündigte Daimler-Trucks-Chef Martin Daum am Mittwoch in Stuttgart an.
 

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Daimler plant Serienproduktion eines Elektro-Lkw ab 2021

Steyr/München (APA) - Nach dem Auftauchen von "braunen Flecken" im Werk des Lkw-Herstellers MAN in Steyr hat sich das Unternehmen von drei darin verwickelten Mitarbeitern getrennt. Ihre Arbeitsverhältnisse wurden einvernehmlich aufgelöst. Das berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten" in ihrer Regionalausgabe für Steyr am Mittwoch.
 

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"Braune Flecken" bei Lkw-Hersteller in Steyr: Drei Mitarbeiter weg

London (APA/Reuters) - Beim EU-Austrittskandidaten Großbritannien ist die Arbeitslosigkeit erstmals seit zwei Jahren gestiegen. Die Quote legte Ende 2017 um einen Tick auf 4,4 Prozent zu, wie das Statistikamt ONS am Mittwoch in London mitteilte. Zuletzt hatte es Anfang 2016 eine Zunahme gegeben. Experten wurden von der Entwicklung überrascht, da sie mit einem gleichbleibenden Niveau gerechnet hatten.
 

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Britische Arbeitslosenquote erstmals seit zwei Jahren gestiegen