Luxemburg-Leaks: EU-Parlament debattiert Mittwoch wohl ohne Juncker

In der Affäre um Steuergeschenke Luxemburgs für Großkonzerne wird offenbar nicht der EU-Kommissionspräsident und frühere luxemburgische Premier Jean-Claude Juncker vor dem EU-Parlament aussagen.

Aus EU-Parlamentskreisen verlautete am Mittwoch in Brüssel, dass voraussichtlich die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager und der für Steuern zuständige EU-Wirtschafts-und Währungskommissar Pierre Moscovici dazu am Mittwochnachmittag vor den Europaabgeordneten Stellung nehmen sollen. Aus der EU-Kommission wurde dies allerdings nicht bestätigt.

Wie aus internen Planungen des EU-Parlaments hervorgeht, wurde aus aktuellem Anlass für Mittwochnachmittag eine Debatte mit Statements des EU-Rates und der EU-Kommission zum Kampf gegen Steuervermeidung der Tagesordnung hinzugefügt.

Juncker hat sich zu den vergangene Woche bekannt gewordenen Enthüllungen bisher nicht geäußert. Der neue EU-Kommissionschef steht wegen der Steuerpraktiken seines Herkunftslandes Luxemburg weiter unter Druck.

Seit Sommer 2013 laufen vier Prüfverfahren gegen Irland, die Niederlande und Luxemburg. Dabei geht es um den Verdacht illegaler Steuervorteile für den Online-Händler Amazon und für die Finanztochter des Fiat-Autokonzerns (Fiat Finance and Trade) in Luxemburg. Zudem prüft Brüssel eine mögliche steuerliche Begünstigung für Apple in Irland und Starbucks in den Niederlanden.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen