Lukoil steuert Schmierstoff-Geschäft künftig von Wien aus

Wien/Moskau - Der russische Ölkonzern Lukoil steuert sein internationales Geschäft mit Schmierstoffen künftig von Wien aus. Die Holding der Lukoil Lubricants wurde von Amsterdam nach Wien verlegt. Lukoil-Chef Wagit Alekperow hatte bereits im Juni angekündigt, das internationale Explorations- und Produktions-Geschäft mit einem Umsatz von 4,6 Mrd. Dollar in der Wiener Holding Lukoil International bündeln.

Über die Lukoil Lubricants International Holding hält Lukoil neben der Produktionsstätte in der Wiener Lobau Beteiligungen in Deutschland, Finnland, Rumänien, Bulgarien, Weißrussland, in der Ukraine, der Türkei, in Dubai, in Kasachstan und in den USA. Die Lukoil-Lubricants-International-Gruppe ist die internationale Schmierstoffsparte des größten privaten russischen Mineralölkonzerns und erwirtschaftete 2014 einen Gesamtumsatz von rund 834,7 Mio. US-Dollar (aktuell rund 758 Mio. Euro).

Begonnen hat der Ausbau des Standorts in Wien 2014 durch die 100-prozentige Übernahme der ehemaligen OMV-Schmierstoff-Produktionsstätte in der Lobau durch Lukoil Lubricants Austria. Nun investiert Lukoil in die Erweiterung der Produktionsstätte und die technische Modernisierung des Standortes. Kernstücke des Ausbaus sind eine schwimmende Ölübernahmestation, die Errichtung von mehreren Lagertanks und der Umbau von bestehenden Lager- in Produktionstanks. Damit sollen die bisherigen Kapazitäten mehr als verdoppelt und künftig auch Schiffe be- und entladen werden.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen