Lufthansa will 2018 über 8.000 neue Mitarbeiter einstellen

Frankfurt am Main (APA/AFP/dpa) - Die deutsche AUA-Mutter Lufthansa will in diesem Jahr mehr als 8.000 neue Mitarbeiter einstellen. Wie ein Sprecher der Fluggesellschaft am Montag sagte, sind allein bei der Billigtochter Eurowings 2.700 Einstellungen geplant, darunter Personal für Cockpit, Crew und Boden.

Bei Eurowings dürfte eine Reihe von Mitarbeitern der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin unterkommen - eine Größenordnung dafür gab die Lufthansa aber nicht an.

Wie das Unternehmen weiter mitteilte, handelt es sich bei den Neueinstellungen "mehrheitlich" um Flugbegleiter, vor allem für die Drehkreuzen Frankfurt am Main und München. Auch bei der Lufthansa Technik und bei der Tochterfirma Austrian Airlines sind jeweils 500 Neueinstellungen geplant. Außerdem sollen 250 Auszubildende in diesem Jahr bei der Lufthansa anfangen.

Im vergangenen Jahr hatte Deutschlands größte Fluggesellschaft etwa 3.000 neue Mitarbeiter eingestellt. Im Laufe des Jahres 2017 seien dann über 100.000 Bewerbungen im Karriereportal der Lufthansa eingegangen, teilte das Unternehmen mit. "Das macht uns sehr stolz", erklärte Personalvorstand Bettina Volkens.

Die Übernahme von Air-Berlin-Teilen auf Basis von deren Tochter LGW wollte die Lufthansa den Angaben zufolge an diesem Montag vollziehen. Die 17 Propellermaschinen der LGW sowie 13 Airbus-Mittelstreckenjets aus der Modellfamilie A320 würden einschließlich von bis zu 900 Mitarbeitern in die Lufthansa-Billigtochter Eurowings integriert. Hinzu kommen sieben Jets des TUI-Ferienfliegers Tuifly, die künftig samt Personal für Eurowings an den Start gehen. Insgesamt soll Eurowings um bis zu 80 Flugzeuge und 2.700 Mitarbeiter wachsen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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