Lufthansa-Tochter Eurowings stachelt Wettbewerb mit Rabattaktion an

Wien/Düsseldorf (APA/Reuters) - Die Lufthansa-Billigtochter Eurowings hat unter dem Druck des wachsenden Wettbewerbs eine massive Rabattaktion angekündigt. Ab sofort seien bis Ende Jänner vier Millionen Tickets mit einem Abschlag von 25 Prozent im Angebot, erklärte die Airline am Mittwoch. Das Angebot gelte für 30.000 Flüge in Deutschland, europaweit und auch bei Langstreckenflügen für einen Buchungszeitraum bis Ende Oktober.

"Der Wettbewerb in Deutschland und in ganz Europa ist für Airlines unverändert intensiv", erklärte Eurowings-Geschäftsführer Oliver Wagner.

Die mit der Air-Berlin-Pleite entstandene Lücke im Angebot von günstigen Flügen schließt sich damit allmählich. Vorige Woche hatte Easyjet den Flugbetrieb in Berlin-Tegel aufgenommen, nachdem die Billigairline einen Teil von Air Berlin übernommen hat. Die Briten wollen die Passagierzahl heuer auf 18 Millionen mehr als verdoppeln. Eurowings ist ebenfalls dank des Kaufs eines Teils von Air Berlin auf Wachstumskurs, auch wenn die Lufthansa nicht wie ursprünglich geplant auch deren österreichische Tochter Niki übernehmen konnte.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker