Lufthansa-Tochter Eurowings stachelt Wettbewerb mit Rabattaktion an

Wien/Düsseldorf (APA/Reuters) - Die Lufthansa-Billigtochter Eurowings hat unter dem Druck des wachsenden Wettbewerbs eine massive Rabattaktion angekündigt. Ab sofort seien bis Ende Jänner vier Millionen Tickets mit einem Abschlag von 25 Prozent im Angebot, erklärte die Airline am Mittwoch. Das Angebot gelte für 30.000 Flüge in Deutschland, europaweit und auch bei Langstreckenflügen für einen Buchungszeitraum bis Ende Oktober.

"Der Wettbewerb in Deutschland und in ganz Europa ist für Airlines unverändert intensiv", erklärte Eurowings-Geschäftsführer Oliver Wagner.

Die mit der Air-Berlin-Pleite entstandene Lücke im Angebot von günstigen Flügen schließt sich damit allmählich. Vorige Woche hatte Easyjet den Flugbetrieb in Berlin-Tegel aufgenommen, nachdem die Billigairline einen Teil von Air Berlin übernommen hat. Die Briten wollen die Passagierzahl heuer auf 18 Millionen mehr als verdoppeln. Eurowings ist ebenfalls dank des Kaufs eines Teils von Air Berlin auf Wachstumskurs, auch wenn die Lufthansa nicht wie ursprünglich geplant auch deren österreichische Tochter Niki übernehmen konnte.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht