Lufthansa-Tochter Eurowings kooperiert mit South African Airways

Frankfurt/Düsseldorf (APA/dpa) - Die Lufthansa-Billigtochter Eurowings arbeitet enger mit der strauchelnden South African Airways zusammen. Künftig werde man Zubringerflüge zu Verbindungen der südafrikanischen Fluggesellschaft anbieten, teilte Eurowings am Montag in Düsseldorf mit.

Dabei gehe es etwa um Flüge nach München und London-Heathrow, wo Passagiere aus Deutschland auf Langstreckenflüge von South African Airways nach Afrika umsteigen könnten. Mit der Zusammenarbeit erwarten beide Fluggesellschaften mehr Passagiere. Ab Anfang November werde Eurowings zudem erstmals vom Flughafen Köln/Bonn nach Kapstadt fliegen, erklärte Eurowings weiter.

South African Airways steuert nur wenige Ziele in Europa an. Die kriselnde staatliche Fluggesellschaft hatte jüngst erst einen Notkredit von Südafrikas Regierung in Höhe von rund drei Mrd. Rand (188,2 Mio. Euro) bekommen, um die Zahlungsunfähigkeit abzuwenden. Mit der Kapitalspritze soll South African Airways, die mit Lufthansa im Bündnis der Star Alliance zusammenarbeitet, Bankschulden bedienen können. Die Airline schreibt trotz relativ niedriger Ölpreise hohe Verluste und muss ihr Geschäft Beobachtern zufolge umbauen, was jedoch an politischer Einflussnahme scheitere.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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