Lufthansa-Tochter Eurowings kooperiert mit South African Airways

Frankfurt/Düsseldorf (APA/dpa) - Die Lufthansa-Billigtochter Eurowings arbeitet enger mit der strauchelnden South African Airways zusammen. Künftig werde man Zubringerflüge zu Verbindungen der südafrikanischen Fluggesellschaft anbieten, teilte Eurowings am Montag in Düsseldorf mit.

Dabei gehe es etwa um Flüge nach München und London-Heathrow, wo Passagiere aus Deutschland auf Langstreckenflüge von South African Airways nach Afrika umsteigen könnten. Mit der Zusammenarbeit erwarten beide Fluggesellschaften mehr Passagiere. Ab Anfang November werde Eurowings zudem erstmals vom Flughafen Köln/Bonn nach Kapstadt fliegen, erklärte Eurowings weiter.

South African Airways steuert nur wenige Ziele in Europa an. Die kriselnde staatliche Fluggesellschaft hatte jüngst erst einen Notkredit von Südafrikas Regierung in Höhe von rund drei Mrd. Rand (188,2 Mio. Euro) bekommen, um die Zahlungsunfähigkeit abzuwenden. Mit der Kapitalspritze soll South African Airways, die mit Lufthansa im Bündnis der Star Alliance zusammenarbeitet, Bankschulden bedienen können. Die Airline schreibt trotz relativ niedriger Ölpreise hohe Verluste und muss ihr Geschäft Beobachtern zufolge umbauen, was jedoch an politischer Einflussnahme scheitere.

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker

Brüssel (APA) - Unter österreichischem EU-Vorsitz zeichnet sich keine Einigung der EU-Staaten mehr über die geplante Aufstockung der EU-Grenzschutzagentur Frontex bis 2020 auf 10.000 Mann ab. Der EU-Vorsitz sieht dem Vernehmen nach für Dezember keine formale Einigung der EU-Innenminister mehr vor.
 

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Keine Einigung für Frontex-Aufstockung unter Österreichs EU-Vorsitz