Lufthansa-Tochter Brussels fliegt nach Anschlägen Verluste ein

Bei der Lufthansa-Tochter Brussels Airways steigen seit dem Anschlag auf den Heimatflughafen die Verluste. Die Schließung des Airports Brüssel nach der Attacke vor einer Woche koste das Unternehmen am Tag 5 Mio. Euro, sagte ein Brussels-Airlines-Sprecher am Dienstag. Neben den Umsatzausfällen setzten Brussels auch die Extraausgaben für die Umorganisation des Flugbetriebs zu.

"Wir haben auf einen Schlag unsere Heimatbasis in Brüssel verloren." Im kleinen Belgien seien die Ausweichmöglichkeiten mit den Regionalflughäfen Antwerpen und Lüttich, die nun für Europaflüge genutzt werden, begrenzt.

Zudem seien vor allem Langstreckenjets an die Airports Frankfurt und Zürich verlegt worden. Die Crews müssten von Belgien eingeflogen werden. Dank der Maßnahmen könnte derzeit die Hälfte der üblicherweise 200 am Tag geplanten Flüge abheben. Insgesamt zählt Brussels, die zu 45 Prozent der Lufthansa gehört, 48 Maschinen, davon acht Langstrecken-Jets. Brussels steckt seit längerem in der Sanierung und schrieb voriges Jahr 12 Mio. Euro Gewinn.

Vor einer Woche waren in der Abflughalle zwei Bomben explodiert. Der Flughafen der europäischen Metropole ist seitdem geschlossen. Der Betreiber arbeitet daran, den Terminal so schnell wie möglich wieder zu öffnen und führte deshalb am Dienstag Testläufe durch. Sollten die erfolgreich verlaufen, könnten etwa 20 Prozent des Betriebes frühestens ab Mittwoch anlaufen, sagte eine Sprecherin des Flughafens. Mittels einer Behelfskonstruktion soll der durch die Detonationen schwer beschädigte Gebäudeteil des Flughafens umgangen werden. Bei dem Test sollen Sicherheit und Feuerschutz sowie Gepäckabfertigung und Beschilderung geprüft werden. Wie die Koordinierungsstelle des Brüsseler Flughafens, BSC, mitteilte, erhielten zunächst nur einige wenige Flüge von Brussels eine Starterlaubnis. Sobald die Kapazität hochgefahren werden könne, könnten andere Fluggesellschaften ihre Flugpläne einreichen.

Durch die Anschläge am vergangenen Dienstag in der belgischen Hauptstadt kamen mindestens 35 Menschen ums Leben. Kurz nach der Explosion am Flughafen sprengte sich in einer Metro-Station ein weiterer Selbstmordattentäter in die Luft.

Wien (APA) - Die Wiener Wirtschaftskammer legt ihre Standorte zusammen. Die zehn Locations, auf die die Interessensvertretung derzeit verteilt ist, sollen aufgelassen und alle Organisationen in einem Bürogebäude am Austria Campus im zweiten Bezirk konzentriert werden. Das soll kommenden Mittwoch im Präsidium auf Vorschlag von Präsident Walter Ruck beschlossen werden, berichteten mehrere Medien am Mittwoch.
 

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Wiener Wirtschaftskammer legt Standorte zusammen

Wien (APA) - Kanzler Christian Kern (SPÖ) hat sich am Mittwoch in der Plenardebatte des Nationalrats schon einmal als Oppositionsführer versucht. Der SPÖ-Chef warnte wortreich vor einer Einstellung der Aktion 20.000 für ältere Arbeitslose und prophezeite ein Volksbegehren für ein allgemeines Rauchverbot in der Gastronomie. Letzteres Thema ließen Schwarz und Blau aus, bei der Aktion 20.000 ist man skeptisch.
 

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Nationalrat: Zukunft der Aktion 20.000 bleibt unklar

München/Luxemburg (APA/Reuters) - Bert Habets steht von 2018 an allein an der Spitze des Fernsehkonzerns RTL. Sein Co-Chef Guillaume de Posch zieht sich zum Jahresende aus dem operativen Geschäft zurück, bleibt aber Mitglied des Verwaltungsrats, wie RTL am Mittwoch mitteilte.
 

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RTL-Co-Chef de Posch zieht sich aus operativem Geschäft zurück