Lufthansa will mit neuer Ticket-Gebühr eigenen Vertrieb stärken

Die Lufthansa will mit einer neuen Ticketgebühr von 16 Euro mehr Kunden auf die eigene Internet-Seite lenken. Der Aufschlag werde ab September für jedes Ticket verlangt, das über eines der großen Reisebuchungssysteme wie Amadeus ausgestellt wird, teilte die Lufthansa am Dienstag mit.

Derzeit werden zwei von drei Lufthansa-Flügen über diesen Vertriebsweg gebucht - vor allem von große Reisebüros, Firmenreisestellen und Internet-Flugportalen. Mit dem Betrag wolle der Konzern die Zusatzkosten für den Verkauf über die Dienstleister wieder einnehmen, die sich im Jahr auf einen dreistelligen Millionenbetrag summieren.

Wer direkt über die Internet-Seiten der Lufthansa und ihrer Tochterfluglinien wie Austrian oder Swiss kauft, kann die Zusatzgebühr umgehen. Zudem können Reisebüros künftig direkt auf einer Lufthansa-Seite anstatt bei den Anbietern buchen - ohne Aufschlag. Amadeus mit Sitz in Madrid kritisiert den Lufthansa-Vorstoß. Die Airline bestrafe Fluggäste künftig für bestimte Vertriebswege, erklärte das Unternehmen. Weitere Anbieter sind Sabre und Worldspan.

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Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft