Lufthansa will mit neuer Ticket-Gebühr eigenen Vertrieb stärken

Die Lufthansa will mit einer neuen Ticketgebühr von 16 Euro mehr Kunden auf die eigene Internet-Seite lenken. Der Aufschlag werde ab September für jedes Ticket verlangt, das über eines der großen Reisebuchungssysteme wie Amadeus ausgestellt wird, teilte die Lufthansa am Dienstag mit.

Derzeit werden zwei von drei Lufthansa-Flügen über diesen Vertriebsweg gebucht - vor allem von große Reisebüros, Firmenreisestellen und Internet-Flugportalen. Mit dem Betrag wolle der Konzern die Zusatzkosten für den Verkauf über die Dienstleister wieder einnehmen, die sich im Jahr auf einen dreistelligen Millionenbetrag summieren.

Wer direkt über die Internet-Seiten der Lufthansa und ihrer Tochterfluglinien wie Austrian oder Swiss kauft, kann die Zusatzgebühr umgehen. Zudem können Reisebüros künftig direkt auf einer Lufthansa-Seite anstatt bei den Anbietern buchen - ohne Aufschlag. Amadeus mit Sitz in Madrid kritisiert den Lufthansa-Vorstoß. Die Airline bestrafe Fluggäste künftig für bestimte Vertriebswege, erklärte das Unternehmen. Weitere Anbieter sind Sabre und Worldspan.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert