Lufthansa will mit neuer Ticket-Gebühr eigenen Vertrieb stärken

Die Lufthansa will mit einer neuen Ticketgebühr von 16 Euro mehr Kunden auf die eigene Internet-Seite lenken. Der Aufschlag werde ab September für jedes Ticket verlangt, das über eines der großen Reisebuchungssysteme wie Amadeus ausgestellt wird, teilte die Lufthansa am Dienstag mit.

Derzeit werden zwei von drei Lufthansa-Flügen über diesen Vertriebsweg gebucht - vor allem von große Reisebüros, Firmenreisestellen und Internet-Flugportalen. Mit dem Betrag wolle der Konzern die Zusatzkosten für den Verkauf über die Dienstleister wieder einnehmen, die sich im Jahr auf einen dreistelligen Millionenbetrag summieren.

Wer direkt über die Internet-Seiten der Lufthansa und ihrer Tochterfluglinien wie Austrian oder Swiss kauft, kann die Zusatzgebühr umgehen. Zudem können Reisebüros künftig direkt auf einer Lufthansa-Seite anstatt bei den Anbietern buchen - ohne Aufschlag. Amadeus mit Sitz in Madrid kritisiert den Lufthansa-Vorstoß. Die Airline bestrafe Fluggäste künftig für bestimte Vertriebswege, erklärte das Unternehmen. Weitere Anbieter sind Sabre und Worldspan.

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Niki-Bieterfrist endet - Am Montag wird sich Schicksal entscheiden

Wien/Berlin/Schwechat (APA) - Auf den einstigen Großaktionär von Air Berlin, die arabische Fluggesellschaft Etihad aus Abu Dhabi, kommt eine Klage zu, schreibt das "Manager Magazin" am Freitag online. Namhafte Gläubigervertreter machten Etihad für den Zusammenbruch von Air Berlin verantwortlich.
 

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Etihad droht Milliardenklage von Air-Berlin-Gläubigern

Washington (APA/Reuters) - Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich zu Jahresanfang überraschend eingetrübt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen fiel im Jänner von 95,9 Zählern (Dezember) auf 94,4 Punkte, wie die Universität Michigan am Freitag auf Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten hingegen mit 97 Zählern gerechnet.
 

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