Lufthansa will Tarifkonflikte noch in diesem Jahr lösen

Frankfurt - Die deutsche AUA-Mutter Lufthansa will die seit Jahren schwelenden Tarifkonflikte mit ihrer Belegschaft noch heuer beilegen. Mit neuen Kollektivvertragsabschlüssen für die Flugbegleiter und Piloten wolle man auch für die Kernmarke Lufthansa wieder Wachstumsfähigkeit erreichen, sagte Vorstandschef Carsten Spohr am Donnerstag auf der Hauptversammlung seines Unternehmens in Hamburg.

Während mit den Flugbegleitern eine Schlichtung läuft, hatte die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit vor einigen Tagen neue Angebote des Unternehmens zu Gehältern und Übergangsrenten abgelehnt.

Spohr entschuldigte sich bei 950.000 Fluggästen, die im vergangenen Jahr unter den Streiks gelitten hatten. "Jeder einzelne der 15 Streiktage war einer zu viel", sagte er laut Redemanuskript. Die Streikkosten beziffert Lufthansa auf 230 Mio. Euro. Trotz der harten Arbeitskämpfe hat Europas größter Luftverkehrskonzern 2015 mit 108 Millionen Gästen einen neuen Passagierrekord erzielt.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen