Lufthansa will Tarifkonflikte noch in diesem Jahr lösen

Frankfurt - Die deutsche AUA-Mutter Lufthansa will die seit Jahren schwelenden Tarifkonflikte mit ihrer Belegschaft noch heuer beilegen. Mit neuen Kollektivvertragsabschlüssen für die Flugbegleiter und Piloten wolle man auch für die Kernmarke Lufthansa wieder Wachstumsfähigkeit erreichen, sagte Vorstandschef Carsten Spohr am Donnerstag auf der Hauptversammlung seines Unternehmens in Hamburg.

Während mit den Flugbegleitern eine Schlichtung läuft, hatte die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit vor einigen Tagen neue Angebote des Unternehmens zu Gehältern und Übergangsrenten abgelehnt.

Spohr entschuldigte sich bei 950.000 Fluggästen, die im vergangenen Jahr unter den Streiks gelitten hatten. "Jeder einzelne der 15 Streiktage war einer zu viel", sagte er laut Redemanuskript. Die Streikkosten beziffert Lufthansa auf 230 Mio. Euro. Trotz der harten Arbeitskämpfe hat Europas größter Luftverkehrskonzern 2015 mit 108 Millionen Gästen einen neuen Passagierrekord erzielt.

Kopenhagen (APA/Reuters) - Der dänische Regierungschef Lars Lokke Rasmussen hat sich entsetzt über das Ausmaß des Geldwäsche-Skandals bei der Danske Bank gezeigt und eine schnelle Aufklärung gefordert. Er sei "schockiert" von der Menge der verdächtigen Zahlungen, sagte Rasmussen am Rande eines Treffens der Staats- und Regierungschefs der EU in Salzburg.
 

Newsticker

Regierungschef will Antworten von skandalgeschüttelter Danske Bank

Salzburg (APA) - Im Tauziehen um den Brexit hat es beim EU-Gipfel in Salzburg keine Annäherung zwischen den EU-27 und Großbritannien gegeben. "Beide Seiten haben ihre roten Linien, die sie nicht überschreiten wollen", sagte der slowakische Ministerpräsident Peter Pellegrini am Donnerstag in Salzburg. "Man kann heute nicht sagen, ob es zu einer Annäherung (bis zum Sondergipfel im November) kommen wird."
 

Newsticker

Salzburg-Gipfel - Pellegrini: Keine Annäherung beim Brexit

Mäder/Übelbach (APA) - Der steirische Fenster- und Türensteller Gaulhofer baut seine Produktion - auch bedingt durch die Verlagerung der Herstellung aus dem vorarlbergischen Mäder - am Stammsitz Übelbach bei Graz aus. Rund fünf Mio. Euro werden dabei in den Bau einer neuen Halle und in die Adaptierung einer bestehenden investiert. Die Verbringung der Maschinen aus Mäder nach Übelbach soll im Dezember abgeschlossen sein.
 

Newsticker

Gaulhofer investiert in Steiermark nach Verlagerung aus Vorarlberg