Lufthansa belegt Platz eins bei neuem "German Gender Index"

Hannover - Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Führungskräften in Vorstand und Aufsichtsrat ist die Bewertungsrundlage des neuen Aktienindex "German Gender Index", den die Börse Hannover am Mittwoch gestartet hat.

Die darin enthaltenen Aktien stammen nach Angaben eines Börsensprechers von Firmen, die sich dem Leitbild einer hohen geschlechterspezifischen Ausgewogenheit auf Unternehmensebene verpflichtet fühlen.

Platz eins belegte am Starttag die AUA-Mutter Lufthansa, vor der Telefonica Deutschland, der Siemens AG, der Münchener Rückversicherung und der Deutz AG. Schlusslichter waren auf Rang 47 die in Hannover ansässige Tui, gefolgt von der Jenoptik, der ThyssenKrupp und der Metro auf dem letzten Platz. Bei der Auswahl der Aktien werden in einem ersten Schritt die nach Marktkapitalisierung 300 größten deutschen börsennotierten Firmen ermittelt und geprüft.

Erst danach wird der Anteil weiblicher und männlicher Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder der Firmen festgestellt, wobei Unternehmen mit einer paritätischen Besetzung die höchstmögliche Bewertung erhalten. Ein derartiges Verhältnis zwischen Mann und Frau im Vorstand wird doppelt so stark gewichtet wie die im Aufsichtsrat. Im Index sind neben DAX-Konzernen auch kleinere Unternehmen enthalten.

Hannover (APA/dpa) - Die Netzbetreiber Tennet, Gasunie und Thyssengas wollen die Speicherung von erneuerbaren Energien in Gasnetzen vorantreiben. Zur großindustriellen Nutzung der sogenannten Power-to-Gas-Technologie ("Strom zu Gas") wollen sie daher eine 100 Megawatt (MW) starke Anlage in Ostfriesland bauen, wie eine Tennet-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
 

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Ökostrom zu Gas - Deutsche Netzbetreiber planen 100-MW-Anlage

Berlin/Hannover (APA/Reuters/dpa-AFX) - Eine Häufung von Groß- und anderen Schäden bei Industriekunden zwingt den Versicherer Talanx zur Senkung seiner Gewinnprognose. Talanx geht für 2018 nun von einem Ergebnis von rund 700 Mio. Euro aus, teilte die Nummer drei unter den deutschen Versicherungskonzernen am Montagabend in Hannover mit. Das wären 150 Millionen weniger als bisher geplant.
 

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Industrie-Großschäden machen Versicherer Talanx zu schaffen

Thun (APA/awp/sda) - Der kriselnde Schweizer Solarzulieferer Meyer Burger unterzieht sich erneut einer Restrukturierung. Das Unternehmen verlagert einen wesentlichen Teil seiner weltweiten Vertriebs- und Servicefunktionen für Standard-Photovoltaik-Lösungen von Europa nach Asien, insbesondere nach China. Dies kostet erneut Stellen.
 

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Schweizer Solarzulieferer verlagert nach Asien, streicht Jobs