Lufthansa belegt Platz eins bei neuem "German Gender Index"

Hannover - Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Führungskräften in Vorstand und Aufsichtsrat ist die Bewertungsrundlage des neuen Aktienindex "German Gender Index", den die Börse Hannover am Mittwoch gestartet hat.

Die darin enthaltenen Aktien stammen nach Angaben eines Börsensprechers von Firmen, die sich dem Leitbild einer hohen geschlechterspezifischen Ausgewogenheit auf Unternehmensebene verpflichtet fühlen.

Platz eins belegte am Starttag die AUA-Mutter Lufthansa, vor der Telefonica Deutschland, der Siemens AG, der Münchener Rückversicherung und der Deutz AG. Schlusslichter waren auf Rang 47 die in Hannover ansässige Tui, gefolgt von der Jenoptik, der ThyssenKrupp und der Metro auf dem letzten Platz. Bei der Auswahl der Aktien werden in einem ersten Schritt die nach Marktkapitalisierung 300 größten deutschen börsennotierten Firmen ermittelt und geprüft.

Erst danach wird der Anteil weiblicher und männlicher Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder der Firmen festgestellt, wobei Unternehmen mit einer paritätischen Besetzung die höchstmögliche Bewertung erhalten. Ein derartiges Verhältnis zwischen Mann und Frau im Vorstand wird doppelt so stark gewichtet wie die im Aufsichtsrat. Im Index sind neben DAX-Konzernen auch kleinere Unternehmen enthalten.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los