Lufthansa-Piloten - "Neue Streiks wahrscheinlich"

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Piloten der deutschen AUA-Mutter Lufthansa drohen nach einem gescheiterten Schlichtungsversuch wieder mit Streiks. Neue Arbeitsniederlegungen seien jederzeit "möglich und wahrscheinlich", teilte die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit am Donnerstag mit.

Die Lufthansa-Spitze habe das Angebot von Cockpit im Dezember, nicht über die umstrittene Frühpension der Piloten, sondern alle Streitpunkte zu reden, mit neuen Provokationen beantwortet. Da kein Einigungswille bestehe, werde Cockpit in den kommenden Wochen mit den Mitgliedern über das weitere Vorgehen beraten.

Die Fronten in dem Tarifkonflikt sind vollkommen verhärtet. Seit April legten die Piloten die Fluggesellschaft bereits zehn Mal lahm - der Schaden summierte sich bisher auf 200 Mio. Euro. Cockpit kämpft um die Frühpensionsregelung für 5.400 Lufthansa-Piloten und gegen die Pläne des Konzerns für neue Billig-Airlines. Die Lufthansa-Führung will nicht einlenken, um den Sanierungskurs des Unternehmens nicht zu gefährden.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro