Lufthansa und Piloten wollen wieder verhandeln

Nach dem gestoppten Pilotenstreik bei der Lufthansa wollen beide Seiten wieder Gespräche aufnehmen. Die Lufthansa prüfe derzeit, ob einer der von der Vereinigung Cockpit angebotenen Termine für ihre Tarifkommission in Frage komme, sagte eine Unternehmenssprecherin am Freitag in Frankfurt am Main. Die Bereitschaft der Unternehmensführung sei grundsätzlich da.

Die Lufthansa habe immer wieder betont, dass sie "lieber früher als später" an den Verhandlungstisch zurückkehre, sagte die Sprecherin. Das Hessische Landesarbeitsgericht in Frankfurt am Main hatte am Mittwoch einen erneuten Pilotenstreik bei der Lufthansa gestoppt. Dennoch gab es zahlreiche Flugausfälle, da die Fluggesellschaft an dem nach der Streikankündigung erstellten Sonderflugplan festhielt. Am Dienstag war wegen des Streiks bereits jeder zweite der rund 170 Langstreckenflüge ausgefallen.

Die Richter erklärten den Streik für rechtswidrig, weil die Piloten auch wegen einer Mitbestimmung bei dem "Wings"-Sparkonzept gestreikt hätten. Dies sei aber kein tariflich regelbares Ziel der Gewerkschaft. Die Lufthansa will im Konkurrenzkampf mit den Wettbewerbern auf mehr Strecken Billigflüge anbieten. Das Personal von "Wings" soll nicht nach den Lufthansa-Tarifen bezahlt werden, sondern schlechter. Die Kosten für die sogenannte Übergangsversorgung der Piloten will die Lufthansa künftig nicht mehr übernehmen und die Altersgrenze dafür erhöhen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte