Lufthansa nutzt Langstrecken-Lücke von Air Berlin

Frankfurt/Berlin (APA/Reuters) - Die Lufthansa nutzt mit neuen Langstreckenflügen die durch Streichungen der insolventen Air Berlin entstandenen Lücken in Berlin und Düsseldorf. Ab November bietet die Lufthansa erstmals seit 2001 wieder mit der Verbindung nach New York einen Transatlantikflug von der Hauptstadt an, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Zugleich werde eine Verbindung von Düsseldorf nach Florida aufgenommen.

Die Langstreckenflotte der Billigflug-Tochter Eurowings soll außerdem bis zum Sommerflugplan 2018 von sechs auf zehn Maschinen wachsen mit neuen Angeboten in Köln-Bonn und München.

Die Air Berlin, die voraussichtlich zu großen Teilen wie etwa der österreichischen Niki auf die AUA-Mutter Lufthansa und den britischen Billiganbieter Easyjet aufgeteilt wird, stellt ihre Langstreckenflüge in Düsseldorf und Berlin Mitte Oktober ein. Die dafür genutzten 17 Flugzeuge wurden größtenteils schon von Leasinggesellschaften zurückgeholt. Sechs von ihnen hat der Flugzeugverleiher AerCap an Malaysia Airlines neuvermietet. Die Lufthansa verhandelt noch über die Abnahme von rund 80 Kurz- und Mittelstreckenfliegern von Air Berlin, um die Billig-Tochter Eurowings auszubauen. Der Aufsichtsrat bewilligte dafür am Dienstag einen Investitionsrahmen von rund einer Milliarde Euro.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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