Lufthansa will Konkurrenz vom Golf mit Premium Economy angreifen

Frankfurt (APA/Reuters) - Angesichts der scharfen Konkurrenz durch Fluggesellschaften wie Emirates oder Etihad will die AUA-Mutter Lufthansa ihre neue Klasse Premium Economy auch auf Verbindungen an den Golf anbieten. Das Angebot solle am 25. Oktober starten, kündigte der für die Region zuständige Manager Karsten Zang am Sonntag an. Demnach erhofft sich der Konzern mehr Umsatz. Details wurden nicht genannt.

Die Lufthansa steht unter großen Druck, weil schnell wachsende Gesellschaften vom Golf viele zahlungskräftige Kunden abwerben, während ihr in Europa Billigflieger wie easyJet oder Ryanair das Leben schwermachen.

Ein Platz in Premium Economy kostet im Schnitt 600 Euro mehr als in der günstigsten Klasse. Fluggäste bekommen dafür unter anderem breitere Sitze und mehr Beinfreiheit. Die Einführung der Klasse ist Teil einer 3 Mrd. Euro teuren Generalüberholung, mit der die größte europäische Fluggesellschaft bereits die First- und Business-Class runderneuert hat.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab