Lufthansa will Konkurrenz vom Golf mit Premium Economy angreifen

Frankfurt (APA/Reuters) - Angesichts der scharfen Konkurrenz durch Fluggesellschaften wie Emirates oder Etihad will die AUA-Mutter Lufthansa ihre neue Klasse Premium Economy auch auf Verbindungen an den Golf anbieten. Das Angebot solle am 25. Oktober starten, kündigte der für die Region zuständige Manager Karsten Zang am Sonntag an. Demnach erhofft sich der Konzern mehr Umsatz. Details wurden nicht genannt.

Die Lufthansa steht unter großen Druck, weil schnell wachsende Gesellschaften vom Golf viele zahlungskräftige Kunden abwerben, während ihr in Europa Billigflieger wie easyJet oder Ryanair das Leben schwermachen.

Ein Platz in Premium Economy kostet im Schnitt 600 Euro mehr als in der günstigsten Klasse. Fluggäste bekommen dafür unter anderem breitere Sitze und mehr Beinfreiheit. Die Einführung der Klasse ist Teil einer 3 Mrd. Euro teuren Generalüberholung, mit der die größte europäische Fluggesellschaft bereits die First- und Business-Class runderneuert hat.

Kopenhagen (APA/dpa) - Die dänische Regierung prüft die Einführung einer Pkw-Maut für Ausländer. Die Regelung könnte ab 2020 gelten und jährlich 300 Mio. Kronen (rund 40 Mio. Euro) in die Staatskassa spülen, wie die Nachrichtenagentur Ritzau am Freitag berichtete. Demnach sollen ausländische Autofahrer bis zu 130 Euro im Jahr zahlen, um auf dänischen Straßen fahren zu dürfen.
 

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Dänemark prüft Maut auch für ausländische Autofahrer

New York/Bonn (APA/Reuters) - Die Deutsche Telekom steuert mit ihrer Erfolgstochter T-Mobile US Insidern zufolge auf eine milliardenschwere Mobilfunkhochzeit am umkämpften amerikanischen Markt zu. T-Mobile US und der Rivale Sprint stünden in ihren Fusionsgesprächen vor einem Durchbruch, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen.
 

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T-Mobile US und Sprint vor Einigung zur Mega-Fusion

München/Paris (APA/Reuters) - Der deutsche Industriekonzern Siemens und der französische Zughersteller Alstom stehen vor einer möglichen Vereinigung ihrer Bahntechnik-Geschäfte. Ein Zusammenschluss unter der Führung von Siemens könnte am 26. September bekanntgegeben werden, berichtete die in Paris erscheinende Zeitung "Le Monde" am Freitag unter Berufung auf Eingeweihte. Beide Konzerne lehnten Stellungnahmen ab.
 

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Siemens und Alstom stehen vor Bahntechnik-Bündnis