Lufthansa will Konkurrenz vom Golf mit Premium Economy angreifen

Frankfurt (APA/Reuters) - Angesichts der scharfen Konkurrenz durch Fluggesellschaften wie Emirates oder Etihad will die AUA-Mutter Lufthansa ihre neue Klasse Premium Economy auch auf Verbindungen an den Golf anbieten. Das Angebot solle am 25. Oktober starten, kündigte der für die Region zuständige Manager Karsten Zang am Sonntag an. Demnach erhofft sich der Konzern mehr Umsatz. Details wurden nicht genannt.

Die Lufthansa steht unter großen Druck, weil schnell wachsende Gesellschaften vom Golf viele zahlungskräftige Kunden abwerben, während ihr in Europa Billigflieger wie easyJet oder Ryanair das Leben schwermachen.

Ein Platz in Premium Economy kostet im Schnitt 600 Euro mehr als in der günstigsten Klasse. Fluggäste bekommen dafür unter anderem breitere Sitze und mehr Beinfreiheit. Die Einführung der Klasse ist Teil einer 3 Mrd. Euro teuren Generalüberholung, mit der die größte europäische Fluggesellschaft bereits die First- und Business-Class runderneuert hat.

Nürnberg (APA/dpa) - Adidas oder Puma? Der erbitterte Zwist der Gebrüder Dassler machte diese Frage einst zu einer todernsten Angelegenheit. Inzwischen geben sich die Chefs der Sportartikelhersteller unverkrampft. Das zeigt ein historischer Auftritt in Nürnberg.
 

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Von Rivalität keine Spur? - Chefs von Adidas und Puma beim Plausch

Luxemburg (APA/AFP) - Unternehmen können sich nicht missbräuchlich auf bestehende Steuerregeln berufen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschied am Mittwoch, dass "missbräuchliche Praktiken von Wirtschaftsteilnehmern" von der Anwendung des EU-Rechts nicht gedeckt sind. Konkret bestätigte der EuGH eine Mehrwertsteuerforderung der Steuerbehörden in Irland für den Verkauf von Immobilien. (Az: C-251/16)
 

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EuGH-Urteil: Legal aber missbräuchlich heißt illegal

Luxemburg (APA) - Die landwirtschaftliche Produktion in der EU ist 2016 im Vergleich zu 2015 um 2,8 Prozent zurückgegangen. Österreich verzeichnete dagegen einen Zuwachs von 0,5 Prozent. Wie das EU-Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte, nahm sowohl die tierische (minus 3,3 Prozent) als auch die pflanzliche (minus 2,5 Prozent) Erzeugung in der EU ab.
 

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Agrarproduktion ging in EU um 2,8 Prozent zurück, Österreich mit Plus