Lufthansa-Gruppe geht mit kräftigem Passagierplus in den Herbst

Wien/Frankfurt (APA) - Die Übernahme von Brussels Airlines und vieler Air-Berlin-Jets hat der Lufthansa-Gruppe zum Herbstbeginn wieder ein kräftiges Passagierplus beschert. Im Oktober beförderte die Lufthansa samt ihren Töchtern wie Swiss, Austrian Airlines, Eurowings und Brussels 12,2 Millionen Fluggäste und damit 17 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

Die Auslastung der Maschinen verbesserte sich um 0,4 Prozentpunkte auf 81,4 Prozent. Für die Ticketpreise ging es den Angaben zufolge erneut aufwärts.

Dabei wurden alle Passagierfluglinien des Konzerns mehr Tickets los. Die belgische Brussels Airlines gehört erst seit Anfang 2017 komplett zum Konzern. Für die Billigmarke Eurowings und für die Österreich-Tochter Austrian Airlines gingen seit dem Frühjahr auch immer mehr Jets an den Start, die die Gesellschaft samt Besatzung von Air Berlin gemietet hat. Nach Air Berlins Insolvenz soll die Lufthansa nun den Großteil von Deutschlands bisher zweitgrößter Fluggesellschaft übernehmen. Die EU-Kommission als Kartellbehörde muss dem Deal aber noch zustimmen.

Auch im Frachtgeschäft legte die Lufthansa im Oktober weiter zu. Die Auslastung der Frachträume verbesserte sich um 0,9 Prozentpunkte auf 70,9 Prozent.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert