Lufthansa-Gruppe ändert "Miles & More"-Prämienmeilensystem

Frankfurt (APA/dpa) - Die AUA-Mutter Lufthansa ändert die Grundlage für ihr Prämienmeilensystem "Miles & More". Ab 12. März 2018 richte sich die Höhe der Meilengutschrift nach dem Ticketpreis und dem Vielfliegerstatus der Teilnehmer, teilte die Fluggesellschaft am Montag in Frankfurt mit.

Bisher waren die Buchungsklasse und die Flugstrecke Grundlage für die Gutschrift. Damit werde der Kauf teurer Tickets stärker honoriert als bisher, erklärte die Lufthansa.

Künftig erhielten Teilnehmer an dem Vielfliegerprogramm 4 bis 6 Prämienmeilen pro Euro Flugpreis, hieß es weiter. Die neuen Regeln gelten für die Fluggesellschaften der Lufthansa Gruppe, also auch für die Marken Swiss, Austrian Airlines (AUA) und Brussels Airlines, die Billigtochter Eurowings sowie alle weiteren Partnerairlines von Miles & More, sofern das Ticket von einer Gesellschaft der Lufthansa Gruppe ausgestellt wurde. Teilnehmer an dem Prämienprogramm erhalten grundsätzlich 4 Meilen pro Euro, Vielflieger überdies Zuschläge.

Vom neuen System unberührt blieben der Vielfliegerstatus der Teilnehmer, damit verbundene Privilegien und die Vergabe von Statusmeilen, betonte Lufthansa. Das Meilensystem ist vor allem für Geschäftsreisende von Bedeutung, die häufig fliegen.

Paris (APA/AFP) - Der Möbelhersteller Roche Bobois geht an die Börse. Das französische Familienunternehmen hofft an der Mehrländerbörse Euronext auf einen Erlös von rund 22 Millionen Euro, wie es am Montag in Paris mitteilte. Die 1960 gegründete Roche-Bobois-Gruppe stellt hochwertige Möbel her und ist in 54 Ländern vertreten.
 

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Französischer Möbelhersteller Roche Bobois geht an die Börse

Wien (APA) - Die Telekomregulierungsbehörde RTR hat Österreichs Kommunikationsinfrastruktur auf Risiken untersucht und dabei 487 Gefahren aufgelistet, wie aus einem am Montag veröffentlichten Bericht hervorgeht. Dabei geht es neben Ausfällen unter anderem um Cyberangriffe, Spionage und Katastrophen. Involviert waren Telekomfirmen, Internetserviceprovider, Verkehrs- und Innenministerium sowie das Kanzleramt.
 

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Telekombehörde RTR unterzog Netzinfrastruktur Stresstest

München (APA/Reuters) - Das Übernahmeangebot aus China für den bayerischen Autozulieferer Grammer läuft. Die Aktionäre haben seit Montag vier Wochen (bis 23. Juli) Zeit, das Offert der Familie Wang anzunehmen, die den deutlich kleineren chinesischen Grammer-Partner Ningbo Jifeng kontrolliert, wie der Bieter mitteilte. Die Familie, die bereits gut 25 Prozent an Grammer hält, bietet wie angekündigt 60 Euro je Aktie.
 

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Übernahmeangebot für Autozulieferer Grammer läuft bis 23. Juli