Lufthansa zählte trotz Germanwings-Absturz mehr Passagiere

Die Lufthansa hat im April trotz des Germanwings-Absturzes mehr Passagiere befördert. Im vergangenen Monat flogen mit der Kranich-Linie selbst sowie mit Germanwings und Regional-Airlines 10,6 Prozent mehr Fluggäste, wie die Lufthansa am Dienstag mitteilte. Insgesamt seien es 6,7 Millionen gewesen.

Konzernweit - also mit Töchtern wie Austrian Airlines und Swiss - betrug das Passagierplus noch 6,7 Prozent. Der hohe Anstieg ist einem Sondereffekt geschuldet: Im Vorjahresmonat hatten die Lufthansa-Piloten drei Tage lang gestreikt - deshalb fällt das Plus in diesem Jahr so hoch aus.

Lufthansa hatte vergangene Woche erklärt, der Absturz eines Germanwings-Jets am 24. März habe keine langanhaltenden Folgen auf die Buchungen gehabt. Bei der Unglücks-Airline selbst hätten sich die Buchungszahlen wenige Tage nach dem Unfall sogar normalisiert. Das Flugzeug war mit 150 Menschen an Bord in den französischen Alpen in einen Berg geflogen. Nach Ansicht der Ermittler steuerte der Copilot die Maschine absichtlich gegen eine Felswand.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro