Lufthansa zählte trotz Germanwings-Absturz mehr Passagiere

Die Lufthansa hat im April trotz des Germanwings-Absturzes mehr Passagiere befördert. Im vergangenen Monat flogen mit der Kranich-Linie selbst sowie mit Germanwings und Regional-Airlines 10,6 Prozent mehr Fluggäste, wie die Lufthansa am Dienstag mitteilte. Insgesamt seien es 6,7 Millionen gewesen.

Konzernweit - also mit Töchtern wie Austrian Airlines und Swiss - betrug das Passagierplus noch 6,7 Prozent. Der hohe Anstieg ist einem Sondereffekt geschuldet: Im Vorjahresmonat hatten die Lufthansa-Piloten drei Tage lang gestreikt - deshalb fällt das Plus in diesem Jahr so hoch aus.

Lufthansa hatte vergangene Woche erklärt, der Absturz eines Germanwings-Jets am 24. März habe keine langanhaltenden Folgen auf die Buchungen gehabt. Bei der Unglücks-Airline selbst hätten sich die Buchungszahlen wenige Tage nach dem Unfall sogar normalisiert. Das Flugzeug war mit 150 Menschen an Bord in den französischen Alpen in einen Berg geflogen. Nach Ansicht der Ermittler steuerte der Copilot die Maschine absichtlich gegen eine Felswand.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"