Lufthansa-Flugbegleiter auf Streik-Kurs

In den verfahrenen Tarifvermittlungsgesprächen mit der Lufthansa droht die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo mit Streiks.

Die Lufthansa habe
den Schlichtern Herta Däubler-Gmelin und Friedrich Merz eine für
beide Seiten akzeptable Lösung faktisch unmöglich gemacht,
teilte Ufo am Freitag mit. Die Gewerkschaft werde nun bis zum
24. Juni warten und dann das Ergebnis der Schlichtung bewerten.

"Wir appellieren ein weiteres Mal an den Lufthansa-Vorstand, mit
uns in Gespräche zu treten, um Lösungen zu finden, die
kurzfristige Arbeitskämpfe noch verhindern können", sagte
Ufo-Chef Nicoley Baublies. Die Lufthansa hingegen erklärte, die
Gespräche fortsetzen zu wollen, um im Rahmen der Schlichtung zu
einer gemeinsamen Lösung zu kommen.

Ufo verhandelt seit April 2014 mit der Lufthansa über eine
ganze Reihe von Themen, die unter dem Stichwort "Agenda Kabine"
zusammengefasst sind. Neben der Forderung von acht Prozent mehr
Lohn für zwei Jahre ist vor allem die Übergangsversorgung
umstritten. Es ist nicht der einzige Tarifkonflikt der
Kranich-Airline: Die Piloten-Gewerkschaft bestreikte die
Lufthansa bis vor kurzem über ein Jahr lang. Dort sind die
Ausstände vorerst bis Ende Juli ausgesetzt.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen