Lufthansa-Flugbegleiter auf Streik-Kurs

In den verfahrenen Tarifvermittlungsgesprächen mit der Lufthansa droht die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo mit Streiks.

Die Lufthansa habe
den Schlichtern Herta Däubler-Gmelin und Friedrich Merz eine für
beide Seiten akzeptable Lösung faktisch unmöglich gemacht,
teilte Ufo am Freitag mit. Die Gewerkschaft werde nun bis zum
24. Juni warten und dann das Ergebnis der Schlichtung bewerten.

"Wir appellieren ein weiteres Mal an den Lufthansa-Vorstand, mit
uns in Gespräche zu treten, um Lösungen zu finden, die
kurzfristige Arbeitskämpfe noch verhindern können", sagte
Ufo-Chef Nicoley Baublies. Die Lufthansa hingegen erklärte, die
Gespräche fortsetzen zu wollen, um im Rahmen der Schlichtung zu
einer gemeinsamen Lösung zu kommen.

Ufo verhandelt seit April 2014 mit der Lufthansa über eine
ganze Reihe von Themen, die unter dem Stichwort "Agenda Kabine"
zusammengefasst sind. Neben der Forderung von acht Prozent mehr
Lohn für zwei Jahre ist vor allem die Übergangsversorgung
umstritten. Es ist nicht der einzige Tarifkonflikt der
Kranich-Airline: Die Piloten-Gewerkschaft bestreikte die
Lufthansa bis vor kurzem über ein Jahr lang. Dort sind die
Ausstände vorerst bis Ende Juli ausgesetzt.

Dresden (APA/dpa) - Die deutsche Flirt-App Lovoo wird um 70 Mio. Dollar (58,5 Mio. Euro) vom US-Konzern The Meet Group übernommen. Die US-Amerikaner betreiben bereits mehrere konkurrierende Plattformen wie Hi5 oder MeetMe. Mit rund fünf Millionen aktiven Nutzern im Monat werde Lovoo aber die populärste Marke sein, erklärte The Meet Group am Mittwoch.
 

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70-Millionen-Euro-Flirt - US-Konzern kauft deutsche Dating-App Lovoo

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt fordert von Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter 500.000 Euro für die Einstellung des Insiderverfahrens gegen ihn. Das bestätigte der Vizepräsident des Amtsgerichts Frankfurt, Frank Richter, der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Das Gericht muss in der Affäre um Insiderhandel und Marktmanipulation einem Deal der Börse mit der Staatsanwaltschaft zustimmen.
 

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Staatsanwaltschaft will 500.000 Euro von Börsen-Chef Kengeter

Tokio/Minato (APA/Reuters) - Das monatelange Rennen um die Chipsparte des japanischen Elektronikkonzerns Toshiba ist entschieden: Um rund 18 Mrd. Dollar (15 Mrd. Euro) erwirbt der US-Finanzinvestor Bain Capital den weltweit zweitgrößten Produzenten von Speicherchips. Als Partner agieren nach offiziellen Angaben vom Mittwoch der südkoreanische Konkurrent SK Hynix sowie die langjährigen Toshiba-Kunden Apple und Dell.
 

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Toshiba verkauft Chip-Sparte um 18 Mrd. Dollar an US-Finanzinvestor