Lufthansa fliegt mit Jumbojets zwischen Berlin und Frankfurt

Frankfurt/Berlin (APA/dpa) - Die AUA-Mutter Lufthansa setzt zwischen den Flughäfen Frankfurt/Main und Berlin-Tegel ab Mittwoch teilweise Jumbojets ein. Grund sei die Einstellung des Flugbetriebs von Air Berlin. "Wir rechnen mit einer sehr hohen Nachfrage auf dieser Strecke im November. Mit den bisherigen Flugzeugkapazitäten wäre es nicht zu bewältigen", sagte Lufthansa-Sprecher Wolfgang Weber der Deutschen Presse-Agentur.

"Wir fliegen bereits im Stundentakt, mehr geht nicht." Die Lufthansa-Tochter Eurowings will zwar Jets aus der Flotte von Air Berlin übernehmen, allerdings stünden diese noch nicht zur Verfügung.

Es würden jedoch nicht alle täglichen Lufthansa-Flüge zwischen Berlin und Frankfurt durch Jumbojets ersetzt werden. "Die Maschinen kommen aus Einsätzen von internationalen Fernflügen und werden jeden Tag zu unterschiedlichen Uhrzeiten eingesetzt". Premiere sei der Flug LH168, der am Mittwoch um 17.15 Uhr in Frankfurt startet und um 18.25 Uhr in Berlin-Tegel ankommen soll.

"Aus zeitlichen Gründen muss das Oberdeck in den Jumbojets leider geschlossen bleiben. Wir würden sonst beim Ein- und Ausstieg der Fluggäste zu viel Zeit verlieren", erklärte Weber. Der Flughafen Berlin-Tegel sei nicht für das Andocken der Jumbojets an das Terminalgebäude vorbereitet. "Deshalb wird ein Bus-Transfer zwischen dem Terminal und dem Flugzeug auf dem Vorfeld stattfinden".

Als Jumbojets werden Flugzeuge vom Typ Boeing 747 bezeichnet. Die Maschinen besitzen zwei Passagierdecks und galten bei ihrer Entwicklung in den 1960er Jahren als größte Flugzeuge der Welt. Sie werden überwiegend im Transatlantik- und internationalen Fernflugverkehr eingesetzt. Der Einsatz der Jumbojets zwischen Berlin-Tegel und Frankfurt/Main ist nach Angaben der Lufthansa zunächst nur bis zum 30. November vorgesehen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte