Lufthansa erteilte Alitalia-Übernahme erneut Absage

Frankfurt/Schwechat (APA/Reuters) - Die deutsche AUA-Muttergesellschaft Lufthansa lässt weiter die Finger von der insolventen italienischen Fluggesellschaft Alitalia. Die Wahlen in Italien hätten die Chancen auf die notwendige Restrukturierung der Krisen-Airline nicht erhöht, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr heute, Donnerstag, in einer Telefonkonferenz mit Analysten.

Ohne einen solchen Umbau sei Alitalia für die Lufthansa aber nicht interessant, bekräftigte er. "Es wird einige Zeit dauern, bis sich der Konzern gefangen hat." Die Deutschen hielten weiter nach Wachstumschancen Ausschau. "Wir sind gut gerüstet - auch für eine aktive Rolle bei der europäischen Konsolidierung."

Die Lufthansa will vor allem ihre Billigflugtochter Eurowings ausbauen. Seit 2016 hat sich deren Flotte auf 185 Flugzeuge verdoppelt, auch durch die Übernahme von Flugzeugen der insolventen Air Berlin. Insgesamt sind laut Spohr 77 der 144 Air-Berlin-Maschinen nun bei der Lufthansa gelandet. "Eurowings ist und bleibt unsere Plattform für die weitere Konsolidierung in Europa. Wir freuen uns auch weiterhin auf sehr viel Dynamik in diesem Geschäftsfeld."

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"