Lufthansa erteilte Alitalia-Übernahme erneut Absage

Frankfurt/Schwechat (APA/Reuters) - Die deutsche AUA-Muttergesellschaft Lufthansa lässt weiter die Finger von der insolventen italienischen Fluggesellschaft Alitalia. Die Wahlen in Italien hätten die Chancen auf die notwendige Restrukturierung der Krisen-Airline nicht erhöht, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr heute, Donnerstag, in einer Telefonkonferenz mit Analysten.

Ohne einen solchen Umbau sei Alitalia für die Lufthansa aber nicht interessant, bekräftigte er. "Es wird einige Zeit dauern, bis sich der Konzern gefangen hat." Die Deutschen hielten weiter nach Wachstumschancen Ausschau. "Wir sind gut gerüstet - auch für eine aktive Rolle bei der europäischen Konsolidierung."

Die Lufthansa will vor allem ihre Billigflugtochter Eurowings ausbauen. Seit 2016 hat sich deren Flotte auf 185 Flugzeuge verdoppelt, auch durch die Übernahme von Flugzeugen der insolventen Air Berlin. Insgesamt sind laut Spohr 77 der 144 Air-Berlin-Maschinen nun bei der Lufthansa gelandet. "Eurowings ist und bleibt unsere Plattform für die weitere Konsolidierung in Europa. Wir freuen uns auch weiterhin auf sehr viel Dynamik in diesem Geschäftsfeld."

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte