Lufthansa, Easyjet und Cerberus bleiben im Rennen um Alitalia

Rom (APA) - BAWAG-Großaktionär Cerberus, Lufthansa und Easyjet: Unter diesen drei Kandidaten sucht die italienische Regierung den Käufer für die krisengeschüttelte Airline Alitalia. Dies gab der italienische Industrieminister, Carlo Calenda, zu verstehen, der erstmals offen von "drei Angeboten" gesprochen hat.

Der Minister hob laut Medienangaben die Unterschiede zwischen den verbindlichen Angeboten hervor, die von Lufthansa, Konzernmutter der Austrian Airlines, und von der Easyjet eingetroffen seien, und der losen Interessenserklärung von Cerberus. Der US-Fonds habe bisher kein offizielles Angebot eingereicht.

"Wir prüfen die drei Angebote. Prioritär ist, dass Italien effiziente Flugverbindungen garantiert, dass so wenig öffentliche Gelder wie möglich ausgegeben werden und dass die Jobs erhalten bleiben", berichtete Calenda, der Indiskretionen zufolge diese Woche die Cerberus-Manager in Rom treffen wird. Laut Medienberichten ist Cerberus bereit, zwischen 100 und 400 Mio. Euro für Alitalia auszugeben.

Die italienische Regierung bemüht sich, Alitalia als Ganzes zu verkaufen und nicht den Flugbetrieb von den Bodendiensten zu trennen. Dafür hat die Regierung die Frist für den Abschluss des Verkaufsverfahrens vom 5. November auf den 30. April verlängert. Die Airline wird mit rund 800 Mio. Euro bewertet.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne