Lufthansa, Easyjet und Cerberus bleiben im Rennen um Alitalia

Rom (APA) - BAWAG-Großaktionär Cerberus, Lufthansa und Easyjet: Unter diesen drei Kandidaten sucht die italienische Regierung den Käufer für die krisengeschüttelte Airline Alitalia. Dies gab der italienische Industrieminister, Carlo Calenda, zu verstehen, der erstmals offen von "drei Angeboten" gesprochen hat.

Der Minister hob laut Medienangaben die Unterschiede zwischen den verbindlichen Angeboten hervor, die von Lufthansa, Konzernmutter der Austrian Airlines, und von der Easyjet eingetroffen seien, und der losen Interessenserklärung von Cerberus. Der US-Fonds habe bisher kein offizielles Angebot eingereicht.

"Wir prüfen die drei Angebote. Prioritär ist, dass Italien effiziente Flugverbindungen garantiert, dass so wenig öffentliche Gelder wie möglich ausgegeben werden und dass die Jobs erhalten bleiben", berichtete Calenda, der Indiskretionen zufolge diese Woche die Cerberus-Manager in Rom treffen wird. Laut Medienberichten ist Cerberus bereit, zwischen 100 und 400 Mio. Euro für Alitalia auszugeben.

Die italienische Regierung bemüht sich, Alitalia als Ganzes zu verkaufen und nicht den Flugbetrieb von den Bodendiensten zu trennen. Dafür hat die Regierung die Frist für den Abschluss des Verkaufsverfahrens vom 5. November auf den 30. April verlängert. Die Airline wird mit rund 800 Mio. Euro bewertet.

Wien (APA) - Reinhard Florey (52) bleibt weiterhin Finanzvorstand des österreichischen Öl- und Gaskonzerns OMV. Der Aufsichtsrat des Unternehmens hat in seiner heutigen Sitzung die Funktionsperiode von Florey um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2021 verlängert, gab das börsennotierte Unternehmen am Dienstag bekannt.
 

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OMV verlängerte Vertrag von CFO Florey um 2 Jahre

St. Pölten (APA) - In Niederösterreich sind mittlerweile 5.000 E-Fahrzeuge zugelassen. Das Bundesland sei damit österreichweit "unangefochten die Nummer eins", betonten LHStv. Stephan Pernkopf und Landesrätin Petra Bohuslav (beide ÖVP) am Dienstag in einer Aussendung.
 

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5.000 E-Fahrzeuge in Niederösterreich zugelassen

Innsbruck (APA) - Innsbrucks Touristiker haben in der Wintersaison 2017/18 ein Plus bei Ankünften (plus 4 Prozent) und Nächtigungen (plus 4,9 Prozent) vermeldet. Im Winterhalbjahr kamen rund 660.000 Gäste, die Übernachtungen lagen bei über 1,5 Mio. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug somit 2,3 Tage.
 

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Innsbruck mit Plus bei Ankünften und Nächtigungen im Winter 17/18