Lufthansa, Easyjet und Cerberus bleiben im Rennen um Alitalia

Rom (APA) - BAWAG-Großaktionär Cerberus, Lufthansa und Easyjet: Unter diesen drei Kandidaten sucht die italienische Regierung den Käufer für die krisengeschüttelte Airline Alitalia. Dies gab der italienische Industrieminister, Carlo Calenda, zu verstehen, der erstmals offen von "drei Angeboten" gesprochen hat.

Der Minister hob laut Medienangaben die Unterschiede zwischen den verbindlichen Angeboten hervor, die von Lufthansa, Konzernmutter der Austrian Airlines, und von der Easyjet eingetroffen seien, und der losen Interessenserklärung von Cerberus. Der US-Fonds habe bisher kein offizielles Angebot eingereicht.

"Wir prüfen die drei Angebote. Prioritär ist, dass Italien effiziente Flugverbindungen garantiert, dass so wenig öffentliche Gelder wie möglich ausgegeben werden und dass die Jobs erhalten bleiben", berichtete Calenda, der Indiskretionen zufolge diese Woche die Cerberus-Manager in Rom treffen wird. Laut Medienberichten ist Cerberus bereit, zwischen 100 und 400 Mio. Euro für Alitalia auszugeben.

Die italienische Regierung bemüht sich, Alitalia als Ganzes zu verkaufen und nicht den Flugbetrieb von den Bodendiensten zu trennen. Dafür hat die Regierung die Frist für den Abschluss des Verkaufsverfahrens vom 5. November auf den 30. April verlängert. Die Airline wird mit rund 800 Mio. Euro bewertet.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach