Lufthansa, Easyjet und Cerberus bleiben im Rennen um Alitalia

Rom (APA) - BAWAG-Großaktionär Cerberus, Lufthansa und Easyjet: Unter diesen drei Kandidaten sucht die italienische Regierung den Käufer für die krisengeschüttelte Airline Alitalia. Dies gab der italienische Industrieminister, Carlo Calenda, zu verstehen, der erstmals offen von "drei Angeboten" gesprochen hat.

Der Minister hob laut Medienangaben die Unterschiede zwischen den verbindlichen Angeboten hervor, die von Lufthansa, Konzernmutter der Austrian Airlines, und von der Easyjet eingetroffen seien, und der losen Interessenserklärung von Cerberus. Der US-Fonds habe bisher kein offizielles Angebot eingereicht.

"Wir prüfen die drei Angebote. Prioritär ist, dass Italien effiziente Flugverbindungen garantiert, dass so wenig öffentliche Gelder wie möglich ausgegeben werden und dass die Jobs erhalten bleiben", berichtete Calenda, der Indiskretionen zufolge diese Woche die Cerberus-Manager in Rom treffen wird. Laut Medienberichten ist Cerberus bereit, zwischen 100 und 400 Mio. Euro für Alitalia auszugeben.

Die italienische Regierung bemüht sich, Alitalia als Ganzes zu verkaufen und nicht den Flugbetrieb von den Bodendiensten zu trennen. Dafür hat die Regierung die Frist für den Abschluss des Verkaufsverfahrens vom 5. November auf den 30. April verlängert. Die Airline wird mit rund 800 Mio. Euro bewertet.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte