Lufthansa-Chef - Francioni soll neuer Swiss-Präsident werden

Bern (APA/sda) - Reto Francioni soll als neuer Verwaltungsratspräsident der Swiss - Tochter der deutschen Lufthansa und Schwester der AUA - vorgeschlagen werden. Das sagte Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr am Montag in Bern. Francioni würde Bruno Gehrig ersetzen, der nächstes Jahr in den Ruhestand geht.

Spohr hatte bereits früher angekündigt, dass er einen Schweizer oder eine Schweizerin als Verwaltungsratspräsident der Swiss bevorzugen würde. Auf einer Pressekonferenz anlässlich der Auflösung der Swiss Luftfahrtstiftung nannte er mit Francioni nun erstmals einen Namen für die Nachfolge von Gehrig.

Der 60-jährige Schweizer Francioni war von 2005 bis Mai 2015 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Börse. Bis April 2002 war er Verwaltungsratspräsident der Schweizer Börse SIX. Francioni soll der Swiss-Generalversammlung als Mitglied des Verwaltungsrats vorgeschlagen werden. Diese bestimmt ihren Präsidenten dann selber.

Bruno Gehrig ist seit 2010 Verwaltungsratspräsident der Swiss. Auch Swiss-Chef Harry Hohmeister verlässt nächstes Jahr die Swiss.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los