Lufthansa-Chef - Francioni soll neuer Swiss-Präsident werden

Bern (APA/sda) - Reto Francioni soll als neuer Verwaltungsratspräsident der Swiss - Tochter der deutschen Lufthansa und Schwester der AUA - vorgeschlagen werden. Das sagte Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr am Montag in Bern. Francioni würde Bruno Gehrig ersetzen, der nächstes Jahr in den Ruhestand geht.

Spohr hatte bereits früher angekündigt, dass er einen Schweizer oder eine Schweizerin als Verwaltungsratspräsident der Swiss bevorzugen würde. Auf einer Pressekonferenz anlässlich der Auflösung der Swiss Luftfahrtstiftung nannte er mit Francioni nun erstmals einen Namen für die Nachfolge von Gehrig.

Der 60-jährige Schweizer Francioni war von 2005 bis Mai 2015 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Börse. Bis April 2002 war er Verwaltungsratspräsident der Schweizer Börse SIX. Francioni soll der Swiss-Generalversammlung als Mitglied des Verwaltungsrats vorgeschlagen werden. Diese bestimmt ihren Präsidenten dann selber.

Bruno Gehrig ist seit 2010 Verwaltungsratspräsident der Swiss. Auch Swiss-Chef Harry Hohmeister verlässt nächstes Jahr die Swiss.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018