Lufthansa-Chef: Flugpreise dürften mittelfristig wieder zulegen

Die Zeiten sinkender Flugpreise neigen sich nach Worten von Lufthansa-Chef Carsten Spohr dem Ende zu. 2014 seien die Ticketpreise in der Branche noch im Schnitt um drei Prozent gesunken, sagte der Chef der AUA-Mutter der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe) laut Vorabbericht.

Damit dürfte mittelfristig aber Schluss sein, weil immer weniger Airlines noch ausreichend verdienten, ergänzte der Manager. "Ich erwarte, dass die Preise in den nächsten Jahren eher wieder etwas anziehen werden."

Angesichts wachsender Konkurrenz im Luftverkehr forderte Spohr die deutsche Regierung auf, die Flugticketsteuer schnellstmöglich abzuschaffen. "Fliegen könnte ohne die unnötige Luftverkehrssteuer für unsere Gäste günstiger werden. Dadurch könnten die Flugpreise um insgesamt 300 Millionen Euro sinken", führte er aus.

Die Regierung würde mit einer Abschaffung ein wichtiges Zeichen setzen für den Luftfahrt-Standort Deutschland. Im November war eine Verfassungsklage gegen die Luftverkehrssteuer gescheitert. Diese ist nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts sowohl zur Staatsfinanzierung als auch zum Klimaschutz gerechtfertigt.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"