Lufthansa-Chef: Flugpreise dürften mittelfristig wieder zulegen

Die Zeiten sinkender Flugpreise neigen sich nach Worten von Lufthansa-Chef Carsten Spohr dem Ende zu. 2014 seien die Ticketpreise in der Branche noch im Schnitt um drei Prozent gesunken, sagte der Chef der AUA-Mutter der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe) laut Vorabbericht.

Damit dürfte mittelfristig aber Schluss sein, weil immer weniger Airlines noch ausreichend verdienten, ergänzte der Manager. "Ich erwarte, dass die Preise in den nächsten Jahren eher wieder etwas anziehen werden."

Angesichts wachsender Konkurrenz im Luftverkehr forderte Spohr die deutsche Regierung auf, die Flugticketsteuer schnellstmöglich abzuschaffen. "Fliegen könnte ohne die unnötige Luftverkehrssteuer für unsere Gäste günstiger werden. Dadurch könnten die Flugpreise um insgesamt 300 Millionen Euro sinken", führte er aus.

Die Regierung würde mit einer Abschaffung ein wichtiges Zeichen setzen für den Luftfahrt-Standort Deutschland. Im November war eine Verfassungsklage gegen die Luftverkehrssteuer gescheitert. Diese ist nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts sowohl zur Staatsfinanzierung als auch zum Klimaschutz gerechtfertigt.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht