Lufthansa-Chef: Flugpreise dürften mittelfristig wieder zulegen

Die Zeiten sinkender Flugpreise neigen sich nach Worten von Lufthansa-Chef Carsten Spohr dem Ende zu. 2014 seien die Ticketpreise in der Branche noch im Schnitt um drei Prozent gesunken, sagte der Chef der AUA-Mutter der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe) laut Vorabbericht.

Damit dürfte mittelfristig aber Schluss sein, weil immer weniger Airlines noch ausreichend verdienten, ergänzte der Manager. "Ich erwarte, dass die Preise in den nächsten Jahren eher wieder etwas anziehen werden."

Angesichts wachsender Konkurrenz im Luftverkehr forderte Spohr die deutsche Regierung auf, die Flugticketsteuer schnellstmöglich abzuschaffen. "Fliegen könnte ohne die unnötige Luftverkehrssteuer für unsere Gäste günstiger werden. Dadurch könnten die Flugpreise um insgesamt 300 Millionen Euro sinken", führte er aus.

Die Regierung würde mit einer Abschaffung ein wichtiges Zeichen setzen für den Luftfahrt-Standort Deutschland. Im November war eine Verfassungsklage gegen die Luftverkehrssteuer gescheitert. Diese ist nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts sowohl zur Staatsfinanzierung als auch zum Klimaschutz gerechtfertigt.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch