Lufthansa-Chef: Eurowings soll andere Fluglinien übernehmen

Die neue Lufthansa-Billigmarke Eurowings könnte ihre Flügel laut Konzernchef Carsten Spohr auch über andere Fluglinien ausbreiten. Eurowings eigne sich als Plattform zur Übernahme von Airlines, sagte Spohr am Montag in Frankfurt. Andererseits lud er andere Gesellschaften ein, sich an Eurowings zu beteiligen oder ihre Flüge von der Lufthansa-Tochter vermarkten zu lassen.

Spohr denkt dabei auch an Brussels Airlines: Die belgische Fluglinie könnte auf diese Weise nach Jahren als Minderheitsbeteiligung komplett bei der Lufthansa landen. Der Vorstandschef nannte zudem die italienische Lufthansa-Regionaltochter Air Dolomiti.

Mit Eurowings reagiert die Lufthansa auf den Angriff von Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Easyjet, mit deren Ticketpreisen der Konzern wegen hoher Lohn- und Verwaltungskosten nicht mithalten kann. Die ersten Airbus-Maschinen von Eurowings sind schon in der Luft, die Betriebskosten sollen rund 40 Prozent niedriger liegen als bei der Kernmarke Lufthansa.

Die Kernmarke Lufthansa will Spohr weiter zum Premiumprodukt ausbauen, das höhere Ticketpreise rechtfertigt. Die jüngst erfolgte Einführung einer gehobenen Touristenklasse mit dem Namen Premium Economy habe die Erwartungen an die Einnahmen um 15 Prozent übertroffen, sagte Spohr. Die Kunden seien bereit, überraschend viel Geld für das Mehr an Komfort zu bezahlen. Die Lufthansa ist die Konzernmutter der AUA.

Wien (APA) - Wien vermeldet in Sachen Gästenächtigungen einen neuen Oktober-Rekord: Mit 1,4 Mio. Gästenächtigungen wurde im vergangenen Monat der bisherigen Bestwert aus dem Jahr 2016 um 3,4 Prozent übertroffen. Für den Zeitraum Jänner bis Oktober ergeben sich damit laut einer Aussendung des Wien-Tourismus knapp 13 Mio. Nächtigungen - ein Plus von 4 Prozent.
 

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Gästenächtigungen in Wien stiegen im Oktober um 3,4 Prozent

Kuala Lumpur (APA/Reuters) - Malaysia will den Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen regulieren. Personen und Unternehmen, die Cyberwährungen in konventionelles Geld umtauschen wollen, sollen dies ab dem kommenden Jahr melden, wie die Zentralbank des Landes am Mittwoch ankündigte. Damit sollen etwa Geldwäsche und Terrorismus-Finanzierung eingedämmt werden.
 

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Malaysia will Handel mit Kryptowährungen regulieren

Palo Alto (Kalifornien) (APA/AFP) - Eine der prominentesten Frauen des Silicon Valley gibt ihre Führungsposition ab: Meg Whitman, Chefin des IT-Riesen Hewlett Packard Enterprise (HPE), hat am Dienstag ihren Rückzug angekündigt. Nachfolger der 61-Jährigen soll Anfang Februar der bisherige HPE-Präsident Antonio Neri werden.
 

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Meg Whitman verlässt IT-Riesen Hewlett Packard Enterprise