Lufthansa will Brussels Airlines ganz kaufen

Die AUA-Mutter Lufthansa will einem Zeitungsbericht zufolge die restlichen Anteile an Brussels Airlines kaufen. Der DAX-Konzern werde sich aller Voraussicht nach bald dazu entscheiden, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Mittwochausgabe) ohne Angabe von Quellen. Der Vorstand sei der Meinung, die belgische Fluggesellschaft voll zu integrieren.

Der Kaufpreis hänge von der wirtschaftlichen Lage der Tochter ab, könne aber bis zu 250 Mio. Euro betragen. Der Aufsichtsrat werde sich voraussichtlich auf seiner Sitzung am 27. April mit dem Thema befassen. Bei der Lufthansa war in der Früh zunächst kein Stellungnahme zu erhalten.

Die Deutschen halten derzeit 45 Prozent an Brussels Airlines. Insgesamt zählt die belgische Airline 48 Maschinen, davon acht Langstreckenjets. Sie steckt seit längerem in der Sanierung und schrieb voriges Jahr 12 Mio. Euro Gewinn. Lufthansa-Finanzchefin Simone Menne hatte Mitte März bei der Vorstellung der Jahreszahlen 2015 gesagt, bei Brussels Airlines prüfe die Lufthansa derzeit die weiteren Optionen. Eine Entscheidung solle im zweiten Quartal fallen.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite