Lufthansa will Brussels Airlines ganz kaufen

Die AUA-Mutter Lufthansa will einem Zeitungsbericht zufolge die restlichen Anteile an Brussels Airlines kaufen. Der DAX-Konzern werde sich aller Voraussicht nach bald dazu entscheiden, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Mittwochausgabe) ohne Angabe von Quellen. Der Vorstand sei der Meinung, die belgische Fluggesellschaft voll zu integrieren.

Der Kaufpreis hänge von der wirtschaftlichen Lage der Tochter ab, könne aber bis zu 250 Mio. Euro betragen. Der Aufsichtsrat werde sich voraussichtlich auf seiner Sitzung am 27. April mit dem Thema befassen. Bei der Lufthansa war in der Früh zunächst kein Stellungnahme zu erhalten.

Die Deutschen halten derzeit 45 Prozent an Brussels Airlines. Insgesamt zählt die belgische Airline 48 Maschinen, davon acht Langstreckenjets. Sie steckt seit längerem in der Sanierung und schrieb voriges Jahr 12 Mio. Euro Gewinn. Lufthansa-Finanzchefin Simone Menne hatte Mitte März bei der Vorstellung der Jahreszahlen 2015 gesagt, bei Brussels Airlines prüfe die Lufthansa derzeit die weiteren Optionen. Eine Entscheidung solle im zweiten Quartal fallen.

New York (APA/Reuters) - Das einstige Börsen-Schwergewicht General Electric (GE) verliert nach mehr als 110 Jahren seinen prestigeträchtigen Platz im US-Leitindex Dow Jones. Am 26. Juni wird der Siemens-Rivale im Kreis der 30 wichtigsten Industrieunternehmen der USA von der Drogeriekette Walgreens Boots Alliance ersetzt, wie der Indexanbieter S&P Dow Jones Indices in der Nacht zum Mittwoch mitteilte.
 

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Nach 110 Jahren - GE muss Abschied aus dem Dow-Jones-Index nehmen

New York (APA/Reuters) - Die zunehmende Konkurrenz sowohl von Edelcafes als auch Fast-Food-Ketten macht Starbucks zu schaffen. Die Leistung sei zuletzt "nicht akzeptabel" gewesen, teilte Konzernchef Kevin Johnson am Mittwoch mit. Im kommenden Geschäftsjahr würden deshalb rund 150 Niederlassungen in den USA dichtgemacht.
 

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Starbucks schließt 150 Niederlassungen in den USA

Wien (APA) - Der ÖGB will "mit allen uns zur Verfügung stehenden legalen Mitteln gegen den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche" vorgehen und "ab sofort" Betriebsräte-Konferenzen und Betriebsversammlungen in allen Bundesländern abhalten. Für den 30. Juni kündigt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian eine Demonstration in Wien gegen die Regierungspläne an.
 

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Arbeitszeit - ÖGB kündigt Betriebsversammlungen und Demo an