Lufthansa will Brussels Airlines ganz kaufen

Die AUA-Mutter Lufthansa will einem Zeitungsbericht zufolge die restlichen Anteile an Brussels Airlines kaufen. Der DAX-Konzern werde sich aller Voraussicht nach bald dazu entscheiden, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Mittwochausgabe) ohne Angabe von Quellen. Der Vorstand sei der Meinung, die belgische Fluggesellschaft voll zu integrieren.

Der Kaufpreis hänge von der wirtschaftlichen Lage der Tochter ab, könne aber bis zu 250 Mio. Euro betragen. Der Aufsichtsrat werde sich voraussichtlich auf seiner Sitzung am 27. April mit dem Thema befassen. Bei der Lufthansa war in der Früh zunächst kein Stellungnahme zu erhalten.

Die Deutschen halten derzeit 45 Prozent an Brussels Airlines. Insgesamt zählt die belgische Airline 48 Maschinen, davon acht Langstreckenjets. Sie steckt seit längerem in der Sanierung und schrieb voriges Jahr 12 Mio. Euro Gewinn. Lufthansa-Finanzchefin Simone Menne hatte Mitte März bei der Vorstellung der Jahreszahlen 2015 gesagt, bei Brussels Airlines prüfe die Lufthansa derzeit die weiteren Optionen. Eine Entscheidung solle im zweiten Quartal fallen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor