Lufthansa startet neuen Anlauf zum Verkauf von Hybrid-Anleihe

Nach zwei gescheiterten Anläufen im Frühjahr startet die Lufthansa einen neuen Versuch, um sich mit einer Anleihe am Kapitalmarkt bis zu 750 Millionen Euro frisches Geld zu besorgen. Die Schuldverschreibung mit einer Laufzeit von 60 Jahren solle nach den Vorstellung der Lufthansa eine Verzinsung von 5,375 Prozent bis zu 5,5 Prozent haben, sagte ein Investor am Dienstag.

Nach derzeitigem Stand könnte das Papier, das ein Volumen von 500 bis 750 Millionen haben soll, nach fünfeinhalb Jahren gekündigt werden. Hybrid-Anleihen haben für Unternehmen den Vorteil, dass sie aufgrund der langen Laufzeiten zur Hälfte dem Eigenkapital zugerechnet werden.

Die Lufthansa steht unter Druck, ihre Finanzpolster aufzubessern. Hohe Pensionsverpflichtungen und niedrige Zinsen machen dem größten europäischen Luftfahrtkonzern zu schaffen.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma